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Die Apfelpresse läuft auf Hochtouren

Großgoltern Die Apfelpresse läuft auf Hochtouren

Die Ökostation Deistervorland hat am Sonntag einen besonderen Jahrestag gefeiert. Zum 20. Mal hat die Bildungseinrichtung einen großen Apfeltag ausgerichtet, der sich rund um das wohl beliebteste heimische Obst drehte. Auch Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel war am Sonntag in der Ökostation zu Gast.

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An der Mosthexe werden die angelieferten Äpfel entsaftet.

Quelle: Johanna Kruse

Großgoltern. Vor der Tür wartete eine historische Apfelhexe darauf, ausprobiert zu werden. Drinnen konnten Besucher in der Mosterei Saft aus ihren eigenen Äpfeln pressen und Kinder sich an einer größengerechten Presse ausprobieren. Bei einem Rundgang zeigte Frank Roth, Initiator und Leiter der Ökostation, dem Umweltminister sowie weiteren Vertretern der Grünen die Mosterei und das Schullandheim der Ökostation. „Wir sind nicht profitorientiert, sondern bieten den Leuten einfach an, selbst Apfelsaft herzustellen. Deshalb sind wir sehr dankbar, dass wir eine junge Frau haben, die ein Freiwilliges ökologisches Jahr bei uns macht“, erklärte Roth. Das FÖJ sei eine sehr wichtige Form, um auch lokale Vereine und Initiativen zu unterstützen, erwiderte der Minister. „Darauf können wir in Niedersachsen sehr stolz sein, denn wir haben mit knapp 340 Stellen die meisten in der Bundesrepublik“, betonte Wenzel. Obwohl die Apfelernte wegen des Spätfrostes in diesem Jahr sehr karg ausgefallen ist, lief die Presse am Sonntag auf Hochtouren. Nach Roths Worten gibt es knapp 1200 Apfelsorten, die in Deutschland heimisch sind. Mit von der Partie beim Apfeltag war auch eine erfahrene Pomologin, die 500 verschiedene Apfelsorten erkennen kann. Viele Besucher nutzten die Möglichkeit, Äpfel aus dem eigenen Garten vorzustellen und bestimmen zu lassen. Die Kinder beschäftigten sich derweil draußen damit, kleine Insektenhotels zu bauen, in denen beispielsweise Wildbienen überwintern können.Während des Rundgangs besichtigte die Gruppe auch die anderen Bereiche der Einrichtung, die regelmäßig Schulklassen und Kindergartengruppen beherbergt. „Wir haben hier aktuell 46 Betten und machen mit den Kindern viele Aktionen“, sagte Roth. Dazu gehören auch eine Kinderschmiede und ein großer Holzbackofen. Dieser war auch am Sonntag angeheizt. Bei Flammkuchen und Apfelkuchen ließen die Gäste den regnerischen Nachmittag entspannt ausklingen.

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Von Johanna Kruse

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