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FDP stellt Programm für die Kommunalwahl vor

Barsinghausen FDP stellt Programm für die Kommunalwahl vor

"Frei denken – verantwortungsvoll handeln": Unter diesem Motto wirbt die Barsinghäuser FDP um Wählerstimmen bei der Kommunalwahl am 11. September. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten des liberalen Programms gehören Stadtentwicklung, Bildungs- und Schulpolitik, Integration sowie die Förderung der Vereine und der Angebote für junge Menschen.

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Sie treten für die FDP bei der Kommunalwahl an: Gerhard von Berckefeldt (von links), Burghard Schreiber, Fred Wellhausen, Hans Kilp, Alice Schreiber, Frank Griesche, Jörn Benseler, Lothar Ebeling und Bernhard Klockow.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Freies Denken steht laut FDP für die Bereitschaft, offen für neue Ideen und innovative Ansätze zu sein. Auf diese Weise will die Partei alle Optionen für Verbesserungen in der kommunalen Politik prüfen und die besten Lösungen finden – ohne dabei das verantwortungsvolle Handeln außer Acht zu lassen.

"Dazu gehört für uns auch, keine unrealistischen Visionen zu verfolgen, sondern pragmatisch-erreichbare Ziele zu setzen", erläutert der stellvertretende Parteivorsitzende Jörn Benseler, der im Wahlbereich I (Alt-Barsinghausen und Kirchdorf) als Spitzenkandidat antritt.

Für die FDP gelte die Maßgabe: Keine unnötigen Schulden machen und nur soviel Geld ausgeben, wie die Stadt umgekehrt auch einnimmt.

Einsetzen wolle sich die FDP im neuen Rat insbesondere für eine bessere finanzielle Ausstattung der Schulen, für eine verbindliche Prioritätenliste zur Straßensanierung, für bezahlbaren Wohnraum und für eine attraktive Infrastruktur sowohl in der Kernstadt als auch in den Ortsteilen, für die Einrichtung eines Friedwaldes sowie für weitere Gewerbeflächen im Barsinghäuser Stadtgebiet.

Zu den Zukunftsideen der Freien Demokraten gehört die Einrichtung eines sogenannten Generationen- und Familientreffs im Gebäude der jetzigen Bert-Brecht-Schule. "Solch ein Treffpunkt als soziales Zentrum fehlt uns derzeit in der Kernstadt", sagt der Ratsvorsitzende Bernhard Klockow.

Zudem setzt sich die Partei dafür ein, den Betrieb des Lehrschwimmbeckens nachhaltig zu unterstützen. "Wenn uns das Deisterbad jedes Jahr etwa 600 000 Euro kostet, dann sollten auch 20 000 Euro für das wichtige Lehrschwimmbecken drin sein", betont Klockow.

Stark machen wolle sich die FDP nach Angaben ihres Vorsitzenden Fred Wellhausen für einen Kurzstreckentarif im S-Bahn-Schienenverkehr: "Davon würden viele Menschen in unserer Stadt mit ihren fünf S-Bahnhöfen profitieren". Bislang koste eine Fahrt von Barsinghausen nach Neustadt genau soviel wie nach Kirchdorf – nämlich 2,60 Euro.

Von Frank Hermann

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