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Großer Auftritt für die kleinen Kicker

Barsinghausen Großer Auftritt für die kleinen Kicker

Die E-Junioren des SV Gehrden hatten beim DFB-Pokalspiel in Barsinghausen ihren großen Auftritt: Sie hatten sich erfolgreich bei der Aktion von HAZ und NP beworben - und durften vor dem Anpfiff gemeinsam mit den Spielern aus Egestorf und Hoffenheim auf den Rasen des August-Wenzel-Stadions laufen.

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Die E-Junioren des SV Gehrden durften beim DFB-Pokal mit den Spielern des 1. FC Egestorf/Langreder auflaufen.

Quelle: Stefan Zwing

Barsinghausen. So ganz genau wusste Patrick nicht, mit wem er da eigentlich auf den Platz gelaufen war. "Das war einer der Abwehrspieler", erklärte der Achtjährige nach kurzem Überlegen. "Der da hinten mit der Nummer 18." Gehört hatte der E-Juniorenkicker des SV Gehrden zuvor noch nichts von Marek Waldschmidt, dem Spieler des 1. FC Germania Egestorf/Langreder, an dessen Hand er wenige Minuten zuvor auf den Rasen gelaufen war. "Aber der war total nett und hat sich auch ein bisschen mit mir unterhalten."

Mit großen Augen verfolgten die elf jungen Fußballer von ihren Plätzen auf der Gegengeraden aus, wie sich Waldschmidt und die anderen Egestorfer gegen die Bundesligaprofis der TSG 1899 Hoffenheim schlugen. Und die Aufregung war ihnen dabei noch immer anzusehen. Immerhin hatten sie in den eineinhalb Stunden vor dem Anpfiff ein echtes Mammutprogramm zu absolvieren.

Bereits um kurz nach 14 Uhr hatten die Gehrdener in einer der Kabinen ihre Ausrüstung bekommen. Weiße Trikots mit dem Logo des DFB-Pokal-Sponsors Volkswagen, dazu weiße Hosen und Stutzen - genau so wie alle Auflaufkinder bei den anderen Partien des Wettbewerbs. Und während Trainer Tim Ressel sich gemeinsam mit zwei als Betreuer mitgekommenen Vätern darum kümmerte, die Schuhe zuzubinden und dafür zu sorgen, dass beim Einstecken der Trikots in die Hosen wie vorgegeben auch keinesfalls das Pokallogo verdeckt wird, klärten die Kinder schon einmal die wichtigsten Fragen.

"Dürfen wir uns beim Einlaufen Autogramme holen?", wurde der vom 1. FC gestellte Betreuer gefragt. Durften sie leider nicht. Und auch der mitgebrachte Stift musste deshalb erst einmal in der Kabine bleiben. "Dürfen wir die Hoffenheimer fragen, ob sie mit uns die Trikots tauschen", hakte ein anderer Gehrdener nach. Aber auch das musste vor dem Spiel ausfallen.

Stattdessen stand eine knappe Stunde vor dem Anpfiff auf der Tribüne noch ein offizieller Fototermin für den Sponsor an. Danach ging es noch einmal zurück in die Kabine, bis um 15.25 Uhr die große Stunde der kleinen Kicker schlug: Sie marschierten an der Hand der Gastgeber vor 2500 Zuschauern und laufenen Fernsehkameras auf den Rasen. "Das werde ich nie vergessen", sagte Patrick. Zumal er und seine Mitspieler als Erinnerung ja auch noch ein einzigartiges T-Shirt von HAZ und NP bekamen. Und wer Marek Waldschmidt ist, weiß der junge Gehrdener jetzt auch.

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