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KGS und Pflegeheim bereiten Kooperation vor

Barsinghausen KGS und Pflegeheim bereiten Kooperation vor

Schulen und Pflegeeinrichtungen aus der Deisterstadt streben eine enge Zusammenarbeit an, um Jugendliche frühzeitig für eine qualifizierte Ausbildung in den Pflegeberufen zu interessieren. Schon in den nächsten Wochen wollen die Goetheschule-KGS und das Kursana-Seniorendomizil eine Kooperation vereinbaren.

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Max Matthiesen (Mitte) bespricht mit Heimleiterin Annegret Knust und mit Pflegedienstleiter Adam Myszor die Chancen einer Pflegepatenschaft mit der Goetheschule-KGS.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Erste Vorgespräche mit konkreten Zielvorgaben hat es auf Vermittlung des CDU-Sozialpolitikers Max Matthiesen bereits gegeben.

"Es geht darum, Schüler an die Pflegeberufe heranzuführen und mögliche Berührungsängste abzubauen. Dieser Bereich bietet jungen Menschen tolle Berufsperspektiven", erläutert Matthiesen.

Damit Schüler praktische Erfahrungen in der Altenpflege und -betreuung sammeln können, wollen die Goetheschule und das Kursana-Domizil noch im Herbst mit sogenannten Pflegepatenschaften beginnen. Jugendliche aus dem 9. KGS-Jahrgang lernen innerhalb einer Lernkooperation zunächst die Tätigkeitsfelder in der Altenpflege und -betreuung kennen.

"Der zuständige KGS-Fachbereich zeigt sich mit dem Profil Gesundheit und Soziales sehr aufgeschlossen und will mit Schülern das Kursana besuchen. Bei diesem ersten Schritt können die jungen Leute ihre eigenen Interessenschwerpunkte entdecken", sagt der Sozialpolitiker.

Kursana-Direktorin Annegret Knust verspricht sich von der künftigen Kooperation eine engere Vernetzung mit den Schulen und somit bessere Anknüpfungspunkte, um einem Fachkräftemangel in der Altenpflege entgegenzuwirken.

"Wir wollen dieses Berufsfeld transparenter machen und für mehr Auszubildende öffnen. Bei persönlichen Begegnungen lässt sich herausfinden, welche Schüler zu unseren Bewohnern passen und eine Pflegepatenschaft eingehen wollen", betont die Direktorin.

Innerhalb dieser Patenschaften könnten Schüler gemeinsam mit den Senioren unter anderem kochen und Spaziergänge unternehmen sowie Geschichten vorlesen, musizieren oder basteln. Denkbar sei zudem, das KGS-Schülercafé und die Schulbücherei für Bewohner des Kursana-Domizils zu öffnen.

"Daraus könnte eventuell eine Arbeitsgemeinschaft an der KGS entstehen. Wichtig ist für uns und vor allem für unsere Bewohner, dass diese Patenschaften dauerhaft angelegt sind und keine Eintagsfliege bleiben", erklärt Adam Myszor, Pflegedienstleiter des Seniorenheimes.

Von Frank Hermann

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