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Die Grünen wählen ihre Kandidaten

Barsinghausen Die Grünen wählen ihre Kandidaten

Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen tritt mit den Spitzenkandidatinnen Ulrike Westphal und Susanne Held zur Kommunalwahl am 11. September an. Mit ihnen bestimmten die Mitglieder am Mittwochabend zehn weitere Bewerber für einen Einzug in den Rat der Stadt.

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Die Grünen-Kandidaten für den Wahlbereich I (von links): Ulrike Westphal, Abdulselam Dogan, Andreas Hartig, Steffen Freitag, Ilse Saile und Sebastian Handierk.

Quelle: Carsten Fricke

Barsinghausen. Im Wahlbereich I mit den Ortsteilen Alt-Barsinghausen, Kirchdorf und Teilen von Egestorf führt mit der Juristin Ulrike Westphal die aktuelle Vorsitzende der Grünen-Ratsfraktion die Liste an.
Auf dem zweiten Listenplatz setzte sich Ratsherr Abdulselam Dogan gegen den stellvertretenden Bürgermeister Andreas Hartig durch, den die Mitglieder daraufhin auf den dritten Listenplatz wählten. Auf den Plätzen vier bis sechs kandidieren Physikstudent Steffen Freitag, Ilse Saile und Sebastian Handierk.
Erst nach drei Wahlgängen stand mit Susanne Held die Spitzenkandidatin für den Wahlbereich II für weitere Teile von Egestorf und alle übrigen Ortsteile fest. Mit der Ortsverbandsvorsitzenden hatte sich auch Susanne Kobrig um den ersten Listenplatz beworben. Kobrig errang wenig später den dritten Listenplatz. Auf den zweiten Listenplatz wählten die Mitglieder einstimmig Ratsherr Christian Röver. Als weitere Kandidaten treten im Wahlbereich II Ratsherr Hagen Riemer sowie der frühere Ratsherr Thomas Lux und Ortsverbandsvorsitzender Helmut Freitag an.
„Wir müssen an einem Strang ziehen, um das Wahlergebnis vom letzten Mal zu erreichen“, betonte Lux. Bei der Kommunalwahl 2011 hatten die Grünen ein Ergebnis von 17,5 Prozent erzielt und damit acht Sitze im Rat gewonnen. „Das ist eine hohe Hürde – aber nicht so hoch, dass sie unerreichbar scheint“, sagte Lux. „Ich kämpfe mit euch, dass es 2016 mindestens 15 Prozent werden“, kündigte Andreas Hartig an.
Ihr Kommunalwahlprogramm wollen die Barsinghäuser Grünen in den nächsten Wochen erarbeiten. Helmut Freitag rief alle Kandidaten dazu auf, sich einzubringen und eigene Akzente zu setzen. Schwerpunkte sahen die Kandidaten unter anderem in der weiteren Haushaltskonsolidierung, der Schul- und Stadtentwicklung, der Sozialpolitik und Integrationsarbeit sowie dem Gewässerschutz und regenerativen Energieträgern.
Thomas Lux rief dazu auf, im Umgang mit der Alternative für Deutschland (AfD) „klare Kante“ zu zeigen. Die AfD vertrete vielfach undemokratische Positionen. Daher sei dieser Partei mit logischen Argumenten nicht beizukommen. Eine Diskussion mit AfD-Vertretern halte er daher nicht für sinnvoll.

Susanne Held (von links), Christian Röver, Susanne Kobrig, Hagen Riemer, Thomas Lux und Helmut Freitag treten im Wahlbereich II für die Grünen an.

ddd

Von Carsten Fricke

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