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Die Heilige Nacht auf Bayerisch im Kuhstall

Barsinghausen Die Heilige Nacht auf Bayerisch im Kuhstall

160 Besucher haben am Sonntagabend im Kuhstall des Rittergutes Eckerde I eine beeindruckende Aufführung der Weihnachtsgeschichte erlebt. In stimmungsvollem Ambiente trug Erika-Maria Lehmann „Die Heilige Nacht“ von Ludwig Thoma vor, 1917 in bayerischer Mundart verfasst.

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Erika-Maria Lehmann bringt die bayrische Weihnacht nach Eckerde. Angela Klön begleitet Volker Thies (von links), Maximiliane Schünemann und Dietmar Sander an der Harfe.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Eckerde. Die Gedichte und Situationsschilderungen rund um die Ankunft des Heilands wechselten sich mit musikalischen Einschüben von Maximiliane Schünemann (Sopran), Volker Thies (Tenor) und Dietmar Sander (Bass) mit Angela Klön (Harfe) ab.
„Kommt alle z´samm! Ihr braucht koa Furcht net hamm! Die höchste Freud wird euch verkünd´t, im Stall dort legt das Christuskind.“ Thomas Verserzählung „Die heilige Nacht“ zählt zu den beliebtesten Weihnachtsgeschichten bayerischer Mundartdichtung. In derb rustikalen sowie tief anrührenden Tönen lässt er die Geburt Jesu Christi im winterlichen Ambiente des bayerischen Oberlandes neu erstehen, wo der Hirte Simmel dem „Zimmermo“ Josef und seiner Frau Maria in seinem Stall Unterschlupf gewährt.
Abwechslungsreich brachte Lehmann den Besuchern der ausverkauften Aufführung die bayerische Dichtkunst näher. Sopranistin Maximiliane Schünemann und Tenor Volker Thies ließen emotional und lebendig in Liedern wie „Maria durch einen Dornwald ging“ die verzweifelte Suche von Maria und Josef nach einer Herberge erklingen. Als sie sowohl vom Rösslwirt als auch dem Lamplwirt, gesungen von Dietmar Sander, abgewiesen wurden, zeigten die ausgebildeten Opernsänger einen hochklassigen Dreigesang, begleitet von Angela Klön an der Harfe. Das Publikum feierte das Ensemble mit minutenlangem Beifall – auch zwischendurch.

Von Heidi Rabenhorst

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