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Krimikomödie bietet Mordsspaß auf der Bühne

Barsinghausen Krimikomödie bietet Mordsspaß auf der Bühne

Ein Mordsspaß auf der Deister-Freilichtbühne: Skurriler Witz und rabenschwarzer Humor verleihen der Krimikomödie „Arsen und Spitzenhäubchen“ einen morbiden Charme. Nahezu 320 Besucher haben diesen Charme bei der Premierenvorstellung am Sonnabend ausgiebig genossen.

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Jonathan Brewster (Oliver Höde, von links) macht sich unbeliebt bei Teddy (Harry Karasch) sowie bei Abby (Herma Dreyer) und Martha Brewster (Angela Creutzig).

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Sie können kein Wässerchen trüben, und dennoch ist das runde Leichen-Dutzend im Keller von Abby und Martha Brewster mittlerweile voll. Die beiden reizenden Damen übertreiben ihre Fürsorge für alleinstehende Herren, indem sie ihre Untermieter "von ihrer Einsamkeit erlösen" und ins Jenseits befördern.

Dazu mischen die tödlichen Schwestern einen Holunderwein mit Arsen und weitern giftigen Zutaten an. Für die einsamen Herren bedeutet diese spezielle Hausmarke das sichere Ableben – zur Freude der unscheinbaren Damen aus Brooklyn.

Kompliziert wird es erst, als eine fremde Leiche auftaucht. Jonathan Brewster, eine lang verschollener Neffe der Damen und mittlerweile ein polizeilich gesuchter Serienkiller, bringt mit dem Toten im Gepäck die heile Mörderwelt gehörig durcheinander.

Immerhin versucht Jonathans gutmütiger Bruder Mortimer zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Und dann ist da auch noch der dritte Brewster-Bruder: Teddy, der sich für Präsident Roosevelt hält und die Leichen im Keller vergräbt.

Unter der Regie von Ullrich Matthaeus, der bereits Dürrenmatts "Der Besuch der alten Dame" (2012) und "Wie im Himmel" (2015) in Barsinghausen inszenierte, bringt das Ensemble eine Komödie voller Absurditäten auf die Bühne. Das Original von Joseph Kesselring feierte große Erfolge am Broadway sowie als Spielfilm von 1944 mit Cary Grant. Die Erfolgssaison auf der Deister-Freilichtbühne hat mit der Premiere am Sonnabend gerade erst begonnen.

Die nächsten Aufführung von „Arsen und Spitzenhäubchen“ stehen am Sonntag, 29. Mai, und am Sonnabend, 4. Juni, jeweils um 16 Uhr auf dem Programm.

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Von Frank Hermann

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