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Kunstprojekt: Mosaikbank für die Bahnhofstraße

Barsinghausen Kunstprojekt: Mosaikbank für die Bahnhofstraße

In einem inklusiven Gemeinschaftsprojekt mit der Interessengemeinschaft (IG) Eltern geistig Behinderter sowie der Jugendwerkstatt Labora will die Kunstschule Noa Noa eine Mosaikbank für den öffentlichen Raum schaffen. Stadt und Kunstschule suchen einen geeigneten Standort an der sanierten Bahnhofstraße.

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Baudirektor Tobias Fischer (Fünfter von links) erläutert mögliche Standorte für die Mosaikbank an der sanierten Bahnhofstraße.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Nach dem Vorbild der beiden künstlerisch gestalteten Mosaikbänke vor dem Stadtteiltreff an der Goethestraße sowie im Freiluftwohnzimmer auf dem Haldenkegel plant Noa Noa ein drittes Projekt: "Wir wollen eine massive Bank aus Beton und Mauersteinen schaffen und anschließend mit bunten Mosaikstücken verzieren", kündigt Frank Plorin von der Kunstschule an.

Künstler von Noa Noa arbeiten in diesem inklusiv-integrativen Vorhaben mit der IG Eltern geistig Behinderter sowie mit der Jugendwerkstatt Labora zusammen.

"Mit der IG kooperieren wir seit mehr als zwölf Jahren im Theaterbereich. Jetzt wagen wir uns an ein Bauprojekt und nehmen Labora mit dazu", erläutert Plorin, der mit Kosten von rund 7000 Euro rechnet. Finanziert wird das Projekt von der Aktion Mensch sowie von der Reichsbund- und von der Concordia-Stiftung.

Als Standort für die 2,50 Meter breite und etwa einen Meter tiefe Bank hat Noa Noa die sanierte Bahnhofstraße vorgeschlagen – und stieß mit dieser Anregung bei der Stadt Barsinghausen auf offene Ohren.

"Dieses Angebot nehmen wir sehr gerne an. Eine künstlerisch gestaltete Mosaikbank trägt zu einer weiteren Aufwertung der sanierten Bahnhofstraße bei", sagt Baudirektor Tobias Fischer.Nun gelte es, einen geeigneten Standort zu finden – möglichst vor einem Grundstück mit einer Zaunfläche.

Drei Alternativen haben Mitglieder von Rat und Verwaltung sowie Frank Plorin bei einem Ortstermin ins Auge gefasst: Zwei Flächen im nördlichen Abschnitt nahe der Ampelkreuzung Poststraße sowie ein dritter Bereich nahe der Einmündung Schmiedekampstraße.

"Bevor wir eine Entscheidung treffen, wollen wir zunächst mit den Anwohnern sprechen und deren Einverständnis einholen", betonte Fischer.

Bauarbeiter verlegen derzeit die Pflastersteine im ersten Sanierungsabschnitt zwischen Post- und Schmiedekampstraße. Voraussichtlich im Oktober soll der erste Abschnitt fertig sein, danach beginnt die Sanierung im zweiten Abschnitt zwischen Volkers Hof und Osterstraße.

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Von Frank Hermann

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