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Die Mission Gold startet am Deister

Barsinghausen Die Mission Gold startet am Deister

Das Fußball-Nationalteam ist in Barsinghausen. Nicht das von Jogi Löw, sondern das von Silvia Neid. Am Sonntag reisten die 26 Spielerinnen des Nationalkaders ins Sporthotel Fuchsbachtal an. Seit Montag und noch bis Freitag bestreiten sie dort ihren zweiten von vier Vorbereitungslehrgängen auf die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro.

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Trinkpause am Spielfeldrand: Die Nationalspielerinnen müssen bei ihrem Lehrgang im Fuchsbachtal ordentlich schwitzen.

Quelle: Rainer Hennies

Barsinghausen. „Unser Ziel ist die Goldmedaille“, nennt Neid das Ziel. In Barsinghausen wird vor allem wettkampforientiert trainiert, nachdem es zuvor am Chiemsee um athletische Schwerpunkte gegangen war. Damit die 26 Spielerinnen nicht nur intern gegeneinander kicken, haben sie sich Gäste als Gegner eingeladen, um taktische Elemente möglichst wettkampfgetreu zu automatisieren. So waren die B-Junioren eines spielstarken Vereins aus der Region unter strengster Geheimhaltung bereits da. Für die Jungen ein ganz besonderes Erlebnis, Testpartner für die amtierenden Europameisterinnen zu sein. Auch wenn der sportliche Wert beschränkt ist, weil es in solchen Vergleichen nicht um ein Ergebnis geht, sondern aufgrund genauer Vorgaben darum, dass das Nationalteam den größtmöglichen Nutzen ziehen kann.

Der Weg bei der „Mission Gold“ führt über das Fuchsbachtal und in Brasilien dann zunächst über die Gruppenspiele gegen Simbabwe (3. August), den Weltranglistenfünften Australien (6. August) und den Weltranglistenzehnten Kanada (9. August). „Gold haben wir noch nicht. Wenn es die Silbermedaille wird, sind wir zwar traurig, aber die hatten wir ja auch noch nicht“, bekräftigt Neid ihr Vorhaben, die drei Bronzemedaillen aus Sydney 2000, Athen 2004 und Peking 2008 jetzt im Maracana-Stadion zu toppen.

Die olympische Generalprobe steigt am 22. Juli in Paderborn gegen Ghana.
Vor der offiziellen Nominierung der 16 Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen am 18. Juli komme es bei der Auswahl auf die aktuelle Form und darauf an, „dass wir sehr variable Spielerinnen haben“, erklärt Neid, die nach dem Turnier das Zepter an Steffi Jones übergibt. Cheftrainerin war die 52jährige Neid seit 2005, davor Assistentin ab 1996 und davor mit 111 Länderspielen von 1982-1996 aktiv. Auch Jones kommt auf 111 Länderspiele – von 1993 bis 2006.

Von Rainer Hennies

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