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Modellflieger starten Projekt zur Integration

Egestorf Modellflieger starten Projekt zur Integration

Start frei für ein gelungenes Integrations- und Inklusionsprojekt der Modellfluggruppe (MFG) Barsinghausen in Kooperation mit der Interessengemeinschaft (IG) Eltern geistig Behinderter: Zum zweiten Mal nach der Premiere im Sommer 2016 hat der Verein am Sonnabend einen Flugtag für Menschen mit Handicap ausgerichtet.

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Steffen Schlonski und Neumitglied Marvin bereiten ein Flugmodell für den Start vor.

Quelle: Frank Hermann

Egestorf. "Die Idee zu dieser besonderen Flugschau haben wir gemeinsam mit der IG-Vorsitzenden Ursula Goldschmidt entwickelt. Weil das erste Treffen vor einem Jahr auf große Begeisterung stieß, haben wir uns zu einer Wiederholung entschlossen", erklärte MFG-Jugendwart Oliver Dochow.

Erneut kamen am Sonnabend mehr als 30 geistig Behinderte sowie deren Eltern und Betreuer als Gäste auf den Flugplatz in der Feldmark zwischen Egestorf und Langreder.

Dabei zeigte unter anderem auch der 18-jährige Marvin aus Göxe seine neu erworbenen Fähigkeiten als Co-Pilot eines Modellfliegers. Marvin gehörte im Vorjahr zur IG-Besuchergruppe und fand großen Gefallen an der Modellfliegerei – so groß, dass er vor wenigen Monaten in den Verein eingetreten ist.

"Als wir letztes Jahr hier zu Besuch waren, habe ich mir gesagt: Das willst du auch. Es macht mir riesigen Spaß, am Flugsimulator zu lernen. Und ein eigenes Modellflugzeug habe ich auch schon", sagte der 18-Jährige.

Derzeit steuert Marvin seinen Mini-Flieger vom Typ Multiplex Panda noch gemeinsam mit Oliver Dochow im Schüler-Lehrer-Flug. "Aber bald kann Marvin auch alleine fliegen", kündigte Jugendwart Oliver Dochow an und freut sich über die Fortschritte seines Schützlings.

In der Jugendabteilung gehören rund zehn junge Mitglieder im Alter bis zu 18 Jahren der Modellfluggruppe an. Insgesamt zählt der Verein rund 100 Mitglieder. "Und die meisten sind aktiv dabei, wenn es um die Modellfliegerei geht", betonte Dochow.

Zur Zukunft des Modellflugplatzes in der Feldmark wagt das Vorstandsmitglied keine Prognosen. Weil das Gelände innerhalb eines neuen Vorranggebietes für Windernergie liegt, droht der Anlage unter Umständen das Aus: In der Nähe von Windrädern ist kein Modellflugbetrieb erlaubt.

"Abwarten, wie sich das Verfahren entwickelt. Wir sind zuversichtlich, bleiben zu können", sagte Dochow.

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Von Frank Hermann

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