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Die Oper kehrt auf das Rittergut zurück

Eckerde Die Oper kehrt auf das Rittergut zurück

Die "Oper auf dem Lande" kehrt im Sommer mit drei Aufführungen zurück auf das Rittergut der Familie von Heimburg in Eckerde. Für die zehnte Saison dieser Festivalreihe inszeniert Regisseurin Renate Rochell die "Kaffeekantate" von Bach sowie sowie im zweiten Teil die "Hosenrollen" von Händel bis Strauß.

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Bei der Opernpremiere im Sommer 2016 tanzen Anna-Doris Capitelli (von links), Marlene Gaßner und Franziska Ringe vor der Kulisse des Rittergutes.

Quelle: Frank Hermann

Eckerde. Bei Hosenrollen handelt es sich in vielen Opernkompositionen um männliche Rollen, die mit weiblichen Mezzosopran- und Altstimmen besetzt werden. Dazu gehören unter anderem der Hänsel aus Humperdincks "Hänsel und Gretel" sowie Cherobino aus "Figaros Hochzeit" von Mozart. Diese und weitere "Hosenrollen" erlebt das Publikum bei den Opernaufführungen in der idyllischen Naturkulisse des Rittergutes.

"Doch nicht nur in diesen Rollen zeigen die Damen, wer die Hosen anhat. Auch in weiteren Szenen verdeutlicht das Ensemble, wie Komponisten und Librettisten schon vor langer Zeit durchsetzungsstarke Sängerinnen auftreten ließen", erläutert Christa Grünreich, Produktionsleiterin der Festivalreihe "Oper auf dem Lande".

Im ersten Teil der Aufführungen erklingt die "Kaffeekantate" von Johann Sebastian Bach. In seinem heiteren Kabinettstückchen beschreibt der Komponist das renitente Liesgen mit ihrer Vorliebe für Kaffee, den sie sich auch von ihrem Vater nicht verbieten lassen will.

Damit stehen laut Grünreich zwei sehr gegensätzliche Inszenierungen auf dem Programm der zehnten Opernsaison. In beiden Teilen führt Renate Rochell die Regie, die musikalische Leitung liegt in den Händen von Matthias Wegele.

Für die Opernpartien und für das Orchester stehen junge und hoch qualifizierte Gesangssolisten der Opernklasse sowie Instrumentalisten der Musikhochschule auf der Bühne.

Hinter dem künstlerischen Konzept der "Oper auf dem Lande" steht die Idee des ehemaligen Staatsoper-Intendanten Hans-Peter Lehmann, wundervolle Naturkulissen aus Landschaftsparks mit Opern zu beleben. Dazu gehören neben dem Rittergut Eckerde zum Beispiel auch der Edelhof Ricklingen in Hannover, das Schloss Bückeburg, die Romantik in Bad Rehburg sowie Mariensee bei Neustadt.

Die Opernnachmittage am 4., 5. und 6. August in Eckerde beginnen jeweils um 16 Uhr und dauern einschließlich Pause rund zweieinhalb Stunden. Einlass ist bereits ab 15 Uhr.

Der Vorverkauf beginnt voraussichtlich in der dritten Mai-Woche. Auskünfte gibt es auf der Internetseite operaufdemlande.de.

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Von Frank Hermann

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