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B 65-Ortsumgehung soll zweispurig werden

Calenberger Land B 65-Ortsumgehung soll zweispurig werden

Die Planungen für eine Ortsumgehung zwischen Nordgoltern und Everloh nehmen konrete Formen an. Allerdings in einer abgespeckten Version: Statt vierspurig soll das gut zehn Kilometer lange Teilstück der B65 nun zweispurig werden. Baubeginn wird aber voraussichtlich erst in 10 bis 15 Jahren sein.

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So soll der Streckenverlauf der Ortsumgehung aussehen.

Quelle: Grafik Bundesverkehrswegeplan

Calenberger Land. Die Pläne für die Ortsumgehung kann man inzwischen schon fast als historisch bezeichnen. Bereits vor 35 Jahren wurde die Idee erstmals laut, die Ortschaften Nordgoltern, Göxe, Ditterke und Everloh durch einen neuen Streckenverlauf zu entlasten. Getan hat sich bislang nichts - doch das könnte sich jetzt ändern. "Zwar wird das laufende Gesetzgebungsverfahren voraussichtlich erst Anfang des nächsten Jahres abgeschlossen, aber wir haben vom Ministerium bereits Grünes Licht für die Planungen erhalten", erklärte Friedhelm Fischer, der Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Bereits in dieser Woche solle es erste Gespräche zum weiteren Planungsverlauf geben.

Allerdings ist demnach die bislang favorisierte Variante vom Tisch, die Ortsumgehung vierspurig auszubauen. Nach den Berechnungen des Bundes wäre eine zweispurige Variante zwischen Nordgoltern und Everloh wesentlich wirtschaftlicher, teilte das niedersächsische Verkehrsminiterium mit. Laut Fischer wird aber auch die Möglichkeit geprüft, die etwa zehn Kilometer lange Strecke, die gerade bei Staus auf der A2 von vielen Autofahrern als Ausweichstrecke zwischen Hannover und Bad Nenndorf genutzt wird, dreispurig zu planen. Dabei würden - wie beispielsweise auf der B217 zwischen Ronnenberg und Springe - wechselseitig Überholspuren geschaffen.

Der Bau der Ortsumgehung ist eines von vier Teilprojekten zwischen den Anschlussstellen Bad Nenndorf und Hannover-Anderten, die das Land Niedersachsen dem Bund gemeldet hat. Dabei hat das Teilstück zwischen Nordgoltern und Everloh laut der Ministeriumssprecherin Sabine Schlemmer-Kaune Priorität, "weil dieser Streckenabschnitt innerhalb des Gesamtprojektes die größten Defizite aufweist". Die Kosten für den 10,8 Kilometer langen Neubau werden demnach auf 39,1 Millionen Euro geschätzt. Die zunächst angedachte vierspurige Variante, die vor allem wegen des möglicherweise deutlich höheren Anzeils von Schwerlastverkehr in Barsinghausen umstritten war, hätte etwa 61 Millionen Euro gekostet.

Bis die ersten Baumaßnahmen beginnen könnten, wird aber noch einige Zeit ins Land gehen. "Wir rechnen mit einem Baubeginn in zehn bis 15 Jahren", sagte Fischer. Alleine die Planungsphase, die nun mit der Überprüfung der Verkehrsbelastung beginnt, werde unter anderem wegen der umfangreichen Gutachten für den Umwelt-, Lärm- und Naturschutz voraussichtlich vier bis fünf Jahre dauern."

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