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Kommunen wollen bald auf die Bremse treten

Calenberger Land Kommunen wollen bald auf die Bremse treten

Die Pläne des Bundesverkehrsministeriums, die Einführung von Tempo-30-Zonen auf Hauptverkehrsstraßen zu erleichtern, stößt im Calenberger Land auf großes Interesse. Denkbar sind Geschwindigkeitsbegrenzungen unter anderem in Egestorf, Linderte und Sorsum.

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In Linderte werben bislang selbstgemalte Schilder für ein geringeres Tempo der durchfahrenden Autos.

Quelle: Björn Franz

Calenberger Land. Marc Lahmann hatte keinen Erfolg. Im Frühjahr 2012 trat er – damals noch als erster Stadtrat von Barsinghausen – für eine Tempo-30-Regelung vor der Ernst-Reuter-Schule in Egestorf ein. Die Stadt hatte damals sogar bereits die Aufstellung entsprechender Schilder an der Landesstraße in Auftrag gegeben – und war dann vom niedersächsischen Verkehrsministerium zurückgepfiffen worden. Nun gibt es neue Hoffnung.

Die Ankündigung des Bundes, den Kommunen durch eine Gesetzesänderung mehr Freiheiten bei der Einführung von Tempo-30-Zonen zu geben, könnte den Weg für eine Geschwindigkeitsbegrenzung vor der Ernst-Reuter-Schule frei machen, die von allen Ratsfraktionen, den Elternvertretern, Lehrern und Verkehrsexperten gefordert bereits seit Jahren wird. Doch bislang musste erst nachgewiesen werden, dass es sich um einen gefährlichen Unfallschwerpunkt handelt – und das war weder in Egestorf der Fall noch in Sorsum.

Auch die Wennigser Gemeinde war bei der Region mit dem Wunsch abgeblitzt, das Tempo in der Ortsdurchfahrt auf 30 zu reduzieren. Es reiche nicht aus, dass es auf der Weetzener Straße, die Schulweg für alle Waldorfschüler ist, lediglich Geschwindigkeitsüberschreitungen gebe, hieß es in der Ablehnung. Nun könnte Ortsbürgermeister Rainer Müller-Nolting eine neue Chance haben.

Auf die warten auch Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms und der Linderter Ortsbürgermeister Karsten Erbelding. Sie wünschen sich bislang vergeblich eine Geschwindigkeitsbegrenzung in der Ortsdurchfahrt. Doch angesichts der geplanten Gesetzesänderung wollen sie einen neuen Vorstoß machen, um die Kreisstraße, an der bislang selbstgebastelte Schilder um ein freiwilliges Tempolimit werben, auch offiziell zur Tempo-30-Zone zu machen.

Aufmerksam wird in Gehrden die jüngste Diskussion verfolgt. Konkrete Strecke gibt es nicht, „aber die Möglichkeit, Tempo 30 einzuführen, dürfte auf großes Interesse stoßen“, sagt Fachbereichsleiter Frank Born.

Von Björn Franz und Dirk Wirausky

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