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Feuerwehr und ASB proben im Seniorendomizil

Barsinghausen Feuerwehr und ASB proben im Seniorendomizil

Groß angelegte Alarmübung für nahezu 50 Helfer von Feuerwehr und Arbeiter-Samariter-Bund (ASB): Laut Szenario mussten die Einsatzkräfte mehrere Personen aus dem Obergeschoss des Kursana-Seniorendomizils in Sicherheit bringen. Bereits nach rund 40 Minuten war die Evakuierung abgeschlossen.

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Helfer von Feuerwehr und ASB evakuieren bei einer groß angelegten Übung die Personen aus dem Kursana-Seniorendomizil.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Kursana-Direktor Maik Kilian sprach im Vorfeld der Übung von einer großen Herausforderung für Feuerwehrleute und Samariter, die Bewohner eines Seniorenheimes im Ernstfall aus der Gefahrenzone zu retten. „Viele ältere Menschen sind gebrechlich, bettlägerig oder vielleicht auch desorientiert. Darauf müssen sich die Helfer einstellen können“, erläutert der Direktor in Übereinstimmung mit Barsinghausens Ortsbrandmeister Holger Afemann. „Solche Übungen stellen uns vor richtige Aufgaben und bringen uns weiter“, sagt Afemann. Für das Seniorendomizil und die Helfer sei es wichtig, das Konzept zur Evakuierung der Bewohner unter möglichst realitätsnahen Bedingungen auf die Probe zu stellen – so ließen sich Schwachstellen erkennen und beseitigen.
Statisten schlüpften in die Rolle der Heimbewohner im Obergeschoss, um sich von den Einsatzkräfte „retten“ zu lassen. Feuerwehr, ASB und Heimleitung hatten darauf verzichtet, die Senioren an der Übung mitwirken zu lassen. „Das wäre unter Umständen eine zu große Belastung für die älteren Leute gewesen“, erklärte ASB-Zugführer Dirk Meinberg, der mit seinen Samaritern am benachbarten Bahnhof einen Bereich zur medizinischen Erstversorgung aufgebaut hatte.
Domizil-Bewohnerin Alma Weinstock stellte ihre Wohnung für den Einsatz zur Verfügung und beobachtete den Ablauf vom Gemeinschaftsraum aus. „Es gibt mir ein beruhigendes Gefühl, die Feuerwehrleute hier bei ihrer Arbeit zu sehen“, betonte die 91 -Jährige. Und auch Direktor Maik Kilian lobte die Helfer: „Nach 40 Minuten waren alle zwölf Opfer-Darsteller evakuiert. Respekt, das ist wirklich eine tolle Leistung der Feuerwehr. Da kann man beruhigt schlafen.“

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Von Frank Hermann

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