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Die Sehnsucht nach Frieden verbindet

Barsinghausen Die Sehnsucht nach Frieden verbindet

Vereint im Wunsch nach Frieden: Mehr als 60 Menschen aus verschiedenen Religionen und Konfessionen haben sich am Mittwochabend zu einem Bürgergebet auf dem Mont-Saint-Aignan-Platz vor der Klosterkirche versammelt.

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Mehr als 60 Besucher versammeln sich zum Bürgergebet auf dem Mont-Saint-Aignan-Platz.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Vertreter der drei monotheistischen Religionen - Judentum, Christentum und Islam - lasen Worte aus ihren Heiligen Schriften und baten dazu mit ihren eigenen Worten um Frieden. Beteiligt waren die evangelisch-lutherischen Gemeinden, die katholische, die arabisch-christliche und die muslimische Gemeinde sowie die Jüdische Gemeinde aus der Nachbarstadt Bad Nenndorf.

„Uns berührt das Leid der zahllosen Flüchtlinge, die nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen ihre Heimat verlassen, sondern zumeist aus unmittelbarer Gefahr fliehen müssen“, erläuterte Pastorin Elke Pankratz-Lehnhoff aus Hohenbostel bei der Begrüßung zum Bürgergebet.

Die Sehnsucht nach Frieden verbinde viele Menschen über kulturelle, ethnische und religiöse Grenzen hinweg. Gläubige aus Judentum, Christentum und Islam teilten miteinander diese Sehnsucht. „Wir vertrauen auf Gottes Kraft zum Frieden und wir meinen, dass schon das Beten selbst etwas verändert - nämlich in uns, in unserem Miteinander“, betonte Pastorin Pankratz-Lehnhoff. Darum seien so viele Menschen zum multireligiösen Friedensgebet zusammen gekommen. „Ein Gebet hat noch nie geschadet“, sagte Hans Dutschek aus der katholischen St. Barbara-Gemeinde.

Von Frank Hermann

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