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Neue Hütte für Ausflügler an der Böß-Quelle

Barsinghausen Neue Hütte für Ausflügler an der Böß-Quelle

In Kooperation mit den Klosterforsten als Grundeigentümerin hat die Stadt Barsinghausen eine neue Schützhütte für Ausflügler an der Böß-Quelle im Deister errichten lassen. Diese massive Holzkonstruktion ersetzt eine alte und defekte Hütte, die bis vor wenigen Wochen als Unterstand diente.

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Fachdienstleiterin Anke Schwark (von links), Marc Lahmann, Dieter Hiller und Constantin von Waldthausen stellen die neue Schutzhütte an der Böß-Quelle im Deister vor.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Mitarbeiter der Barsinghäuser Beschäftigungs-Initiative (BBI) haben die Hütte in rund 235 Arbeitsstunden aus kesseldruckimprägniertem Kiefer- und Fichtenholz angefertigt. Die Stadt Barsinghausen finanzierte die Materialkosten in Höhe von 1100 Euro für Holz, Fundament und Dachfolie.

"Eine gute Investition, denn mit diesem neuen Wetterschutz unterstreichen wir die Naherholungsfunktion des Deisters für Wanderer", erläuterte Bürgermeister Marc Lahmann. Sowohl Lahmann als auch Forstdirektor Constantin von Waldthausen und Revierförster Dieter Hiller von der Klosterkammer Hannover lobten das Arbeitsergebnis der BBI, die bereits viel Erfahrung beim Bau solcher Schutzhütten im Barsinghäuser Stadtgebiet gesammelt hat.

"Die Ausführung ist wirklich tadellos und hochwertig. Die Hütte wird mit Sicherheit viele Jahre als Anlaufstelle für Erholungssuchende im Deister dienen", betonte von Waldthausen. Die Klosterforsten seien bemüht, möglichst vielen Menschen den Wald als natürlichen Erlebnisraum nahezubringen.

Ausflügler können sich zudem auf einer Kohlepfad-Hinweistafel des Fördervereins Besucherbergwerk über die Historie der Böß-Quelle informieren. Demnach entspringt der Fuchsbach oberhalb des Wanderweges. Die Böß-Quelle wurde vor rund 80 Jahres von Waldarbeitern als Wasserentnahmestelle angelegt und verdankt ihren Namen vermutlich dem damaligen Revierförster Walter Bössenroth.

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Ulrich Wöpking schaut sich die Kohlepfad-Infotafel über den historischen Standort an der Böß-Quelle an.

Quelle: Frank Hermann

Von Frank Hermann

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