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Die Stadt sucht noch dringend Wahlhelfer

Barsinghausen Die Stadt sucht noch dringend Wahlhelfer

Die beiden anstehenden Wahlen zum Bundestag und zum Landtag im Abstand von nur drei Wochen bereiten der Barsinghäuser Stadtverwaltung Probleme. „Wir suchen für die Landtagswahl am 15. Oktober noch dringend Wahlhelfer“, sagt die für die Wahlorganisation verantwortliche Fachdienstleiterin Susanne Zeitz.

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Die Briefwahlstelle für die Bundestagswahl im Barsinghäuser Bürgerbüro ist geöffnet. Die Nachfrage nach Briefwahlunterlagen war am ersten Tag bereits außergewöhnlich groß.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. Für die Bundestagswahl am 24. September sind die 288 ehrenamtlichen Helfer für die 36 Wahllokale im Stadtgebiet nach Zeitz’ Worten bereits gefunden. Bei der Landtagswahl ist die Situation schwieriger: „Am letzten Tag der Herbstferien sind viele potenzielle Helfer noch im Urlaub“, sagt die Fachdienstleiterin. Traditionell ist der Anteil der städtischen Bediensteten an den Wahlhelfern sehr hoch, Zeitz beziffert diesen auf etwa 60 Prozent. Aber auch das städtische Personal nutze die Herbstferien gerne zum Urlaubmachen, sagt sie. Mit einem erneuten öffentlichen Appell, Handzetteln und einem Aufruf auf der städtischen Homepage will die Stadtverwaltung in den nächsten Tagen die noch fehlenden Wahlvorstände und Beisitzer gewinnen. „Die beiden Wahlen binnen drei Wochen sind eine große Herausforderung für uns“, betont Zeitz. Im Bürgerbüro hat am Montag die Briefwahlstelle für die Bundestagswahl geöffnet. Wer am Wahltag verhindert ist, kann dort bereits im Vorfeld seine Stimme abgeben oder sich die Wahlunterlagen mit nach Hause nehmen. Auch im Internet auf der Homepage der Stadt können die rund 26 000 Wahlberechtigten ihre Briefwahlunterlagen anfordern. Am ersten Tag gab es bereits einen regelrechten Ansturm auf die Briefwahlunterlagen: Bis Dienstagnachmittag haben laut Zeitz schon rund 2000 Briefwähler ihre Unterlagen bei der Stadt angefordert. Manche Wähler hätten nach der Zustellung bemängelt, dass die Stimmzettel oben rechts abgeschnitten seien und deshalb Bedenken geäußert, sagt Zeitz. Das sei aber so in Ordnung, erläutert die Fachdienstleiterin. „Oben rechts kann eine Schablone für Sehbehinderte angesetzt werden.“Verwechslungsprobleme erwarten die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, wenn in den nächsten Tagen die Wahlbenachrichtigungskarten für beide anstehenden Wahlen zugestellt sein werden. Die Karten für die Bundestagswahl sind gelb, die für die Landtagswahl sind mit grüner Farbe bedruckt. „Am Wahltag werden das etliche Bürger durcheinanderbringen und die falschen Karten dabeihaben“, erwartet Zeitz. „Aber für dieses Problem gibt es keinen Ausweg.“

Von Andreas Kannegießer

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