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Ein großer Glücksfall für die Feuerwehren

Nordgoltern Ein großer Glücksfall für die Feuerwehren

Ein großer Moment für die kleine Ortsfeuerwehr Nordgoltern: Vor 25 Jahren hat der Katastrophenschutz des Bundes ein Löschfahrzeug vom Typ LF 16 in Nordgoltern stationiert. In einer kleinen Feierstunde erinnerte die Feuerwehr an dieses Jubiläum.

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Dirk Engelmann (von links), Sascha Krause, Eberhard Schmidt und Ortsbrandmeister Roland Zieseniß vor dem 25 Jahre alten Löschfahrzeug des Katastrophenschutzes in Nordgoltern.

Quelle: Frank Hermann

Nordgoltern. Nach langen Diskussionen kam das neue Fahrzeug für den Katastrophenschutz im Dezember 1990 nach Nordgoltern. "Das war für die Feuerwehren in ganz Barsinghausen ein großer Glücksfall. Denn die Stadt erhielt ein zusätzliches Einsatzfahrzeug, ohne dafür bezahlen zu müssen", erläuterte Ortsbrandmeister Roland Zieseniß.

Vielmehr gehört das LF 16 zur Feuerwehrbereitschaft des Katastrophenschutzes und wurde aus Bundesmitteln finanziert – das Fahrzeug kostete damals mehr als 250 000 Mark. "Mit diesem Wagen ist Nordgoltern bei allen größeren Brandeinsätzen im Stadtgebiet immer mit dabei", betonte Zieseniß. Zum ersten Katastrophenschutzeinsatz rückte der Wagen beim Elbe-Hochwasser im Sommer 2002 aus.

Zwei weitere Ortsfeuerwehren aus dem Barsinghäuser Stadtgebiet verfügten 1990 ebenfalls über Fahrzeuge des Katastrophenschutzes: In der benachbarten Feuerwehr Großgoltern war ein typgleiches LF 16 stationiert, und in Kirchdorf stand ein Rüstwagen für den Bereitschaftsszug. "Heute haben wir hier in Nordgoltern das letzte Bundesfahrzeug des Brandschutzabschnitts", sagte Abschnittsleiter Eberhard Schmidt.

Dank einer optimalen Pflege in Nordgoltern sei das LF 16 auch nach 25 Jahren noch "top in Schuss", wie Ortsbrandmeister Zieseniß versicherte. Immerhin spielt der Wagen nach Einschätzung des stellvertretenden Stadtbrandmeisters Sascha Krause eine wichtige Rolle für die Feuerwehren im Stadtgebiet – unter anderem wegen seiner Wasserförderleistung und einer Ausstattung mit mehreren Hundert Metern Schlauchmaterial an Bord.

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Seit 25 Jahren in Nordgoltern stationiert: Das Löschfahrzeig LF 16 für den Katastrophenschutz.

Quelle: Frank Hermann

Von Frank Hermann

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