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VHS benötigt dringend mehr Unterrichtsräume

Barsinghausen VHS benötigt dringend mehr Unterrichtsräume

Im ersten Halbjahr 2017 hat die Volkshochschule (VHS) Calenberger Land insgesamt rund 17400 Unterrichtsstunden in 640 Kursen angeboten – eine Steigerung des Unterrichts um 22 Prozent gegenüber 2015 und um 8,5 Prozent im Vergleich zu 2016. Allerdings fehlen der VHS genügend Räume, um das Angebot aufrecht zu erhalten.

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Die VHS Calenberger Land benötigt zusätzliche Räume für große Unterrichtsgruppen, sonst drohen Einschnitte ins Kursangebot.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. "Wir haben Probleme damit, ausreichend Räume für die hohe Anzahl von Kursen vorzuhalten. Vor allem brauchen wir große Räume mit etwa 60 Quadratmetern, um dort bis zu 25 Teilnehmer beschulen zu können", erläuterte VHS-Geschäftsführerin Frauke Voskuhl in der Sitzung des Zweckverbandes.

Betroffen von der Platznot seien insbesondere der Integrations- und der Gesundheitsbereich sowie der Kernbereich, zum Beispiel für Lehrgänge und für Bildungsurlaube. Laut Voskuhl benötigt die VHS dringend die Unterstützung der Mitgliederkommunen, um geeignete Räume zu erhalten.

"Anderenfalls würde unser Kernbereich unweigerlich schrumpfen, und das hätte Auswirkungen auf unsere Einnahmesituation", betont die Geschäftsführerin.

Stark ausgelastet seien die Unterrichtsräume in allen sechs VHS-Kommunen (Barsinghausen, Wennigsen, Gehrden, Ronnenberg, Seelze und Springe) vor allem für die Integrations- und Sprachkurse mit Flüchtlingen. Derzeit bietet die VHS zum Beispiel parallel 16 Integrationskurse in Barsinghausen, Seelze-Letter, Springe und Ronnenberg an.

Der Anteil der Alphabetisierungskurse liege bei 50 Prozent und bedeute für die Dozenten eine erhebliche Mehrbelastung – "weil die Verständigung schwieriger ist und es oftmals lange dauert, bis sich die Teilnehmer an Regeln und Abläufe gewöhnen. Darum müssen wir dringend darauf achten, unsere Dozenten nicht zu überfordern", betonte Frauke Voskuhl.

Nach Einschätzung der Geschäftsführerin steht die VHS bei den Integrationskurse vor einer unsicheren Zukunft, weil das zuständige Bundesamt für Migration und Flüchtlinge künftig eine zentrale Einstufung und Anmeldung der Teilnehmer vorsieht.

"Dann können wir nur noch mit zugewiesenen Personen schauen, ob ein Kurs überhaupt zustande kommt. Das ist keine Lösung für eine längerfristige Planung, sondern erschwert unsere Zusammenarbeit mit dem Bundesamt", erklärte Voskuhl.

Von Frank Hermann

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