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Die alte Bantorfer Schule wird renoviert

Barsinghausen Die alte Bantorfer Schule wird renoviert

Zwei Arbeitstage haben Mitglieder der Initiative Willkommen neue Nachbarn bei der Renovierung der alten Schule in Bantorf schon hinter sich. Zunächst war eine Zwölfergruppe aktiv, am Sonnabend haben elf Freiwillige die Räume gestrichen.

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Bringen Farbe in die ehemaligen Schulräume (von links): Abdle Mahtansa, Jan Pommerehn, Alaa Alabdalla und Roman Schwikowski.

Quelle: Rocktäschel

Bantorf. Die Stadt Barsinghausen hat zudem dafür gesorgt, dass die elektrischen Anschlüsse und Leitungen funktionieren. Jeweils drei Wände weiß, eine farbenfroh – so sieht es in der alten Bantorfer Schule nun aus. Auch die Flure wurden gestrichen, von Kindern gemalte Bilder aufgehängt. Die künftigen Nutzer sollen sich wohlfühlen. Die alte Schule werde zum Ort der Begegnung und zahlreicher Aktivitäten, erläutert Jan Pommerehn, Initiator der Initiative Willkommen neue Nachbarn.
Auch Flüchtlinge aus der großen Unterkunft im ehemaligen Echo-Hotel arbeiten mit. Sie sind froh, etwas sinnvolles tun zu können. Abdle Mahtansa und Alaa Alabdalla gehören dazu. Die beiden Syrer sind seit November im Deutschland. Im Alltag können sie sich schon gut verständigen. Bei der Arbeit in der Schule ist Mahtansa besonders pingelig: „Es soll schön werden.“
„Integration funktioniert am besten über Arbeit“, meint Roman Schwikowski, Vorsitzender der Interessengemeinschaft (IG) Bantorf. Auch die Dorfgemeinschaft werde durch die Initiative weiter gefestigt, sind sich die Freiwilligen einig. Es arbeiteten Menschen zusammen, die sich vor einem Jahr noch nicht gekannt haben, obwohl der Ort klein sei. Die Schule sei als Begegnungsstätte ideal, weil sie im Mittelpunkt liege. Die Musikgruppe wird ihren Übungsraum demnächst selbst renovieren. Am 11. September wird es ein Fest geben.
Dienstags ist von 18 bis 19 Uhr in der alten Bantorfer Schule Sprechstunde. Zum internationalen Dorfcafé wird an jedem dritten Mittwoch im Monat von 15 bis 17 Uhr eingeladen. Neue Nachbarn musizieren heißt es jeden Montag von 19 bis 21 Uhr, zur Zeit noch im Gemeinderaum. Einen Spieleabend soll es jeden zweiten Mittwoch im Monat von 19 bis 21 Uhr in der Schule geben. Geplant ist eine internationale Nähwerkstatt. 

Von Jörg Rocktäschel

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