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Eine Brücke als Symbol für die Kirchenfusion

Groß Munzel/Landringhausen Eine Brücke als Symbol für die Kirchenfusion

Zwei ehemals eigenständige Kirchengemeinden aus den Nachbarorten Groß Munzel und Landringhausen entscheiden sich für einen Brückenschlag – und schließen sich zur neuen Kirchengemeinde Munzel-Landringhausen zusammen. Pastor Elmar Orths und die Gemeinde haben die Fusion mit einem Gottesdienst sowie mit einem Empfang gefeiert.

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Pastor Elmar Orths (rechts) und Mitglieder des Kirchenvorstands bauen und tragen die symbolische Brücke zwischen den bisher getrennten und nun fusionierten Kirchengemeinden Groß Munzel und Landringhausen.

Quelle: Carsten Fricke

Groß Munzel. Pastor Orths sprach von einer "sehr, sehr positiven Stimmung" innerhalb der neuen Gemeinde. "Diesen Optimismus halte ich für ein gutes Zeichen. Ohnehin wurde von vielen Menschen kaum noch etwas Trennendes zwischen Groß Munzel und Landringhausen wahrgenommen", sagte Elmar Orths. Eine hölzerne Brücke symbolisierte während der Fusionsfeier auf originelle Weise den Brückenschlag zwischen den beiden Nachbarorten.

Bereits seit 1992 waren die ehemaligen Kirchengemeinden St. Michaelis aus Groß Munzel mit zuletzt rund 1 000 Mitgliedern und St. Severin aus Landringhausen mit etwa 500 Mitgliedern in einem gemeinsamen Pfarramt miteinander verbunden. Künftig will die neue Gemeinde viele doppelte Strukturen aus der Vergangenheit abstreifen.

"So haben wir jetzt einen einzigen Haushalt, wo wir vorher noch mit zwei Haushalten arbeiten mussten. Das bringt eine große organisatorische Erleichterung", erläutert der Pastor, der auch den gemeinsamen Kirchenvorstand leitet.

Alle Mitglieder der beiden bislang getrennten Kirchenvorstände gehören auch dem neuen zwölfköpfigen Gremium an – mit den beiden bisherigen Vorsitzenden Dorothee Warnecke (Landringhausen) und Waltraud Krüger (Groß Munzel) als Stellvertreter von Elmar Orths.

"Eine Neuwahl des Kirchenvorstandes ist für das Frühjahr 2018 vorgesehen. Bis dahin können wir noch viele neue Erfahrungen sammeln", betonte der Pastor.

Unverändert bleiben die gewohnten Gottesdiensttermine in der St. Michaelis-Kirche Groß Munzel und in der St. Severin-Kirche Landringhausen. Für Sonntag, 31. Januar, lädt die neue Gemeinde zum Kammerspiel "Die Tischreden der Katharina Luther" ein. Dieses musikalische Theaterstücks über Martin Luthers Ehefrau Katharina von Bora beginnt um 17 Uhr in Landringhausen.

Von Frank Hermann

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