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Die größte Boule-Anlage steht in Goltern

Großgoltern Die größte Boule-Anlage steht in Goltern

Eine Woche vor dem Punktspielbeginn hat der TVG Grün-Weiß Goltern mehr als 120 Spieler zum Frühjahrs-Bouleturnier auf seiner Anlage am Ohweg begrüßt. Wegen des großen Zuspruchs legten die Organisatoren um Margret Arlt sogar sechs zusätzliche Plätze auf dem benachbarten Ascheplatz des TSV Goltern an.

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Wolfgang Gutekunst (vorn) misst sich mit Daniel Rathe (15, von links), Oliver von Alten, Wolfgang Schumann, Wolfgang Messmann und Michael Zickler im Boule.

Quelle: Carsten Fricke

Großgoltern. „Wir sind wirklich überwältigt“, sagte Vorsitzende Ingrid Frobenius-Warschau angesichts des Andrangs. „Mit 16 Plätzen haben wir ja schon die größte Anlage im Calenberger Land.“ Doch die 41 Mannschaften, die unter anderem aus Hameln, Alfeld und Burgdorf angereist waren, hätten die Erweiterung auf 22 Plätze erfordert.

Im sogenannten Schweizer System in fünf Durchgängen lieferten sich viele der dreiköpfigen Teams spannende, bis zu zweistündige Duelle. Das konnte Wolfgang Schumann, Stadtmeister von Laatzen, von seinem Auftaktspiel jedoch nicht behaupten. „Wir haben Jung gegen Alt gespielt – und Jung hat gewonnen“, sagte er mit einem Lächeln. Nach nur acht Minuten war die Partie seines Teams gegen den 15-jährigen Daniel Rathe, Stadtmeister von Garbsen, den 20-jährigen Oliver von Alten sowie Wolfgang Messmann beendet. „Wir haben einfach schlecht gelegt“, erläuterte Schumann. „Und wir haben einfach alles weggeschossen“, ergänzte Rathe.

Durch ein Schulangebot in der vierten Klasse sei er zum Boule gekommen und seitdem dabei geblieben. Mittlerweile gehört der 15-Jährige zum U-18-Niedersachsenkader und hofft, bald in den Deutschlandkader aufgenommen zu werden. Trotz der Niederlage genoss Schumann sein Spiel gegen den Boule-Nachwuchs sichtlich. „Es gibt ja nur wenige Youngster“, bedauerte er. 60 Prozent der Spieler sind nach Angaben des Deutschen Pétanque-Verbandes älter als 55 Jahre. Grundsätzlich sei beim Boule durchaus Fitness gefragt, erzählte Schumann. Am Vortag habe er bei einem Turnier in Göttingen seinem Schrittzähler zufolge 11,8 Kilometer zurückgelegt. Dennoch sei Boule ein Sport, der auch im hohen Alter betrieben werden könne, betonte sein Mitspieler Michael Zickler.

Das Turnier in Göttingen sei sogar noch größer und stärker besetzt gewesen als das Turnier des TVG, meinte Schumann. „Hier ist alles ein bisschen familiärer, aber auch hier ist alles von Freizeit- bis zu Bundesligaspielern vertreten. Und es ist eine sehr schöne Anlage“, lobte er.

Von Carsten Fricke

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