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Stadtteilpark: Verzögert sich Bau erneut?

Barsinghausen Stadtteilpark: Verzögert sich Bau erneut?

Der Bau eines Stadtteilparks in der Barsinghäuser Nordstadt droht sich weiter zu verzögern. Die neuen Pläne sind noch nicht fertig. Offenbar ist es schwierig, mit dem Budget für das Projekt auszukommen, wie Baudirektor Tobias Fischer am Donnerstagabend im städtischen Bauausschuss andeutete.

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Auf einem jetzt als Pferdewiese genutzten Areal am Nordende der Wilhelm-Busch-Straße soll demnächst ein Stadtteilpark mit Wegen, Spielgeräten und Picknickmöglichkeiten entstehen.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Eigentlich sollten Vertreter des von der Stadt beauftragten Planungsbüros Petersen in der Bauausschusssitzung die Detailplanung für den Stadtteilpark vorstellen. Der Tagesordnungspunkt musste allerdings abgesetzt werden. "Wir arbeiten noch an der Feinabstimmung", sagte Fischer und begründete das mit dem "engen Kostenrahmen" für das Vorhaben.

Der Bau des Stadtteilparks zwischen der Wilhelm-Busch-Straße und dem früheren Bahlsen-Werksparkplatz ist Teil der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme "Soziale Stadt". Die Stadt Barsinghausen bekommt 80 Prozent der Projektkosten von Bund und Land erstattet. Der Rat hatte allerdings beschlossen, die Gesamtkosten für die Parkanlage auf 300.000 Euro zu deckeln.

"Wir müssen uns noch mit den Planern zusammensetzen und sehen, was möglich ist", sagte Fischer. Unklar sei etwa, welche Beleuchtung für den Park in den Kostenrahmen passe. Nach den Worten des Baudirektors wird die Planung auch im nächsten Monat noch nicht im Bauausschuss vorgestellt werden können. "Der Park wird wohl im November wieder auf der Tagesordnung stehen." Die Verwaltung bleibt trotz der Verzögerung optimistisch, dass es noch vor dem Jahresende gelingen könnte, die ersten Bauaufträge zu vergeben.

Für den 3. November plant die Stadtverwaltung einen Workshop zu der Skateranlage, die in dem neuen Stadtteilpark ebenfalls einen Platz finden soll. Bei dem Workshop sollen vor allem junge Menschen die Gelegenheit haben, ihre Wünsche zur Gestaltung der Skateranlage in die Planung einzubringen.

Von Andreas Kannegießer

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