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Diner en blanc bleibt keine Eintagsfliege

Barsinghausen Diner en blanc bleibt keine Eintagsfliege

Die Organisatoren des ersten Diner en blanc in Barsinghausen vom Freitagabend sind mit der Besucherresonanz rundum zufrieden. Die Veranstaltung soll im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholt werden. Der Termin steht schon fest: Freitag, 12. August 2016.

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Birgit Ellerkamp (links) und Renate Schulze prosten sich beim stilvollen Diner en blanc unterhalb der Barsinghäuser Klosterkirche zu.

Quelle: Weißer

Barsinghausen. ,,Wir hätten uns zwar 100 Besucher gewünscht, aber so war es auch in Ordnung. Es hat allen gefallen“, sagte ein Sprecher des Organisationsteams, deren Mitglieder weiterhin ungenannt bleiben möchten. Diesmal waren es rund 60 Gäste, die ihre selbst mitgebrachten Tische und Stühle auf dem Mont-Saint-Aignan-Platz nach und nach aneinanderreihten, um dort in weißer Kleidung und gepflegter Atmosphäre vor der Klosterkirche bis in die späten Abendstunden zu tafeln.

„Besonders schön war der Abschluss mit den Wunderkerzen“, sagte der Sprecher. Wie das Entzünden der Wunderkerzen entsprach auch das Sammeln von Spenden dem traditionellen Weißen Dinner. Dabei kamen laut Organisationsteam rund 200 Euro zugunsten der Barsinghäuser Tafel zusammen. Außerdem erfreulich: Nach dem planmäßigen Ende der Veranstaltung um 22.30 Uhr haben alle Gäste ihren Müll mitgenommen und den Platz sauber verlassen.

„Wir wollen das Diner en blanc wiederholen“, kündigte der Sprecher an. Der 12. August 2016 liege außerhalb der Sommerferienzeit und vermeide Überschneidungen mit parallel laufenden Veranstaltungen. Der Veranstaltungsort soll wieder erst kurz zuvor über die lokalen Medien und soziale Netzwerke im Internet bekannt gegeben werden.

Viele kleine Gruppen tafeln gemeinsam

An einer Wiederholung des Diner en blanc dürfte vor allem den rund 60 Gästen gelegen sein, die die erste Veranstaltung am Freitagabend genossen haben. Klönen, Leute treffen, Spaß haben und einen lauschigen Abend verbringen – das war der Grundtenor bei allen Teilnehmern. „Ich finde das traumhaft!“, sagte Araceli Perez del Rio aus Barsinghausen, die mit ihrem Mann Werner Detsch zu der Veranstaltung gekommen war. Von dem Diner en blanc habe sie aus der Calenberger Zeitung erfahren. „Ich war letztes Jahr schon einmal in Hamburg bei einem Weißen Dinner. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass es so etwas nun auch in Barsinghausen gibt“, sagte Rio, die einen Campingtisch, Stühle, weiße Decken, Kerzen und spanisches Essen im Gepäck hatte. „Ich ziehe gerade um und bin derzeit ein wenig im Stress“, berichtete die Barsinghäuserin Sigrid Perlitius. „Aber da habe ich mir gesagt: Heute gönne ich mir mal etwas.” Auch sie hatte an alle Utensilien inklusive Drei-Gänge-Menü mit Selleriesüppchen, Forellenfilet mit Kartoffeln und Quark, Joghurt mit Honig sowie Weißweinschorle gedacht – außer an einen Tisch. Doch entsprechend dem ungezwungenen Ambiente der Veranstaltung war dies kein Problem. Perlitius konnte problemlos mit am Tisch von Jenny Wölking Platz nehmen, die mit einer fünfköpfigen Gruppe gekommen war. Auch Gerda Bock, Heidi Jäger, Gisela Wissel, Monika Brecht und Ursula Kiel vom VSV Hohenbostel gönnten sich gemeinsam einen netten Frauenabend. „Unsere Männer hatten keine weißen Hosen und mussten deshalb zu Hause bleiben“, erläuterte Bock lachend.

von Sven Weißer

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