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Bürgermeister wünschen mehr Polizeipräsenz

Ronnenberg / Wennigsen / Gehrden / Barsinghausen Bürgermeister wünschen mehr Polizeipräsenz

Ist die Polizei personell für steigende Anforderungen gewappnet, die etwa mit dem nötigen Schutz von Flüchtlingsunterkünften einher gehen? Mehrere Bürgermeister im Calenberger Land fordern mehr polizeiliche Präsenz in ihren Kommunen.

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Mehrere Bürgermeister im Calenberger Land wünschen sich mehr polizeiliche Präsenz in ihren Kommunen.

Quelle: Archiv

Ronnenberg / Wennigsen / Gehrden / Barsinghausen. Hemmingens Bürgermeister Claus Schacht hatte die Diskussion eröffnet und sich insbesondere darüber beklagt, dass die Polizeistationen in Pattensen und Arnum abends, nachts und am Wochenende nicht besetzt seien. Schacht hat die Bürgermeister von Ronnenberg, Gehrden und Wennigsen zu einem Gespräch eingeladen. Alle vier Kommunen werden vom Kommissariat Ronnenberg aus polizeilich betreut. Auch in Gehrden, Empelde und Wennigsen gibt es Polizeistationen, die nur werktags und dann im Regelfall bis 16 Uhr besetzt sind. Schachts Ziel: Ein gemeinsamer Vorstoß der Kommunen gegenüber dem niedersächsischen Innenministerium mit der Forderung, die personelle Ausstattung der Polizei zu verbessern.

"Die Forderung nach mehr Personal ist sinnvoll und nur zu unterstützen", sagt Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms. Auch sie hält die Dienstzeiten der kleinen Polizeistationen für unbefriedigend. "Das hätten wir gerne anders", sagt Harms. Allerdings sei ihr bewusst, dass das mit den vorhandenen Planstellen nicht möglich sei. Wie Harms betont auch ihr Wennigser Bürgermeisterkollege Christoph Meineke das enge und vertrauensvolle Verhältnis zwischen Kommunalverwaltung und Polizei. Meineke hat bisher keinerlei Signale, dass es durch den Flüchtlingsstrom verstärkt zu Problemen kommen könnte, wie er sagt. "Unabhängig von der Thematik Asyl plädieren wir seit Jahren für eine bessere Personalausstattung ländlicher Dienststellen", sagt Meineke. "Hier ist das Innenministerium gefragt, endlich ein Signal zu setzen."

Für Barsinghausen beurteilt Erster Stadtrat Georg Robra die Polizeipräsenz als gut. Auch von Bürgern gebe es keine anderslautenden Rückmeldungen, sagt Robra. "Wir profitieren davon, dass wir ein Kommissariat in der Stadt haben."

Von Andreas Kannegießer

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