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Doppelter Grund zum Feiern für die Feuerwehr

Barsinghausen Doppelter Grund zum Feiern für die Feuerwehr

Doppelten Grund zum Feiern hat 2017 die Schwerpunktfeuerwehr Barsinghausen: den 130. Gründungstag der Freiwilligen Feuerwehr aus der Kernstadt sowie das 60-jährige Bestehen des Spielmannszuges.

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Der Spielmannszug feiert 2017 sein 60-jähriges Bestehen.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Aus diesem Anlass richten die Barsinghäuser einen Festakt am 17. Juni im Zechensaal und einen sogenannten FireTag am 24. Juni in der Innenstadt aus.

Bei diesem FireTag will sich die Schwerpunktfeuerwehr nach Angaben des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Philip Prinzler mit verschiedenen Aktionen rund um Brandschutz und Hilfeleistungen der Öffentlichkeit vorstellen. Dazu gehören unter anderem Übungen der Einsatzabteilung, Vorstellungen eines Lkw-Überschlagssimulators sowie eine Schau mit Sonderfahrzeugen – wie zum Beispiel eine Teleskopmastbühne der Berufsfeuerwehr Hannover.

"Besucher erhalten am FireTag im Juni die Gelegenheit, uns bei der Arbeit über die Schulter zu schauen", kündigte Prinzler in der Jahresversammlung der Feuerwehr am Sonnabendabend an. Zudem werde sich der Spielmannszug, der sein 60-jähriges Bestehen feiert, mit seinem musikalischen Können dem Publikum präsentieren.

Bereits am Freitag, 16. Juni, beginnt die Feier für 130 Jahre Freiwillige Feuerwehr Barsinghausen und für 60 Jahre Spielmannszug mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal. Ein Festakt mit Ehrungen und Beförderungen steht für Sonnabend, 17. Juni, ab 14 Uhr im Zechensaal auf dem Programm. Daran schließt sich um 17 Uhr eine öffentliche Feier mit befreundeten Feuerwehren, Vereinen und Besuchern an.

Im Feuerwehralltag haben die Barsinghäuser im Jahr 2016 nahezu ein Drittel aller Einsätze auf Stadtebene absolviert. Philip Prinzler sowie Zugführer Thomas Wagenlader berichteten in der Jahresversammlung von 139 Einsätzen – mit leicht rückläufiger Tendenz im Vergleich zu den Vorjahren.

Dennoch kommen die 64 aktiven Feuerwehrleute laut Wagenlader im Jahr 2016 auf 2750 Stunden im Einsatz- sowie auf weitere 3410 Stunden im Übungsdienst. "Das sind 96 Dienststunden für jeden aktiven Kameraden", betonte Wagenlader.

Dank eines schnellen und umsichtigen Vorgehens bei den Ernsteinsätzen haben die Feuerwehrleute nach Angaben des Zugführer 23 Menschenleben im Vorjahr gerettet. Um diese lebensrettende Hilfe leisten zu können, sei ein hoher Ausbildungsstand erforderlich. "Das hat bei uns einen großen Stellenwert", sagte Wagenlader.

Aus der Jugendfeuerwehr mit ihren 27 Jungen und Mädchen wechselt Luca Doering in den aktiven Dienst. Außerdem wurde Frank Diedrich im Amt des Kassenwartes bestätigt.

Im Spielmannszug, der 2017 sein 60-jähriges Bestehen feiert, musizieren derzeit 25 Spielleute unter der Stabführung von Karin Engelke. Aus dem Ensemble verrichten neun Musiker zusätzlich aktiven Dienst in der Einsatzabteilung der Schwerpunktfeuerwehr.

Neben 16 Auftritten zu verschiedenen Anlässen absolvierte der Spielmannszug im Vorjahr auch 38 Einzel- und 35 Gesamtproben. "Personelle Verstärkung können wir gut gebrauchen", sagte Günter Werner als Vertreter von Spielmannszugleiter Karsten Engelke.

Spezielle Notenkenntnisse seien nicht erforderlich. Interessen sind laut Werner jederzeit zu den Probenabenden willkommen. Die Musiker treffen sich jeden Freitag (außer in den Ferien) um 19 Uhr im Feuerwehrhaus an der Egestorfer Straße.

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Von Frank Hermann

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