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Viele Ideen für den Gemeinschaftsverein

Ostermunzel Viele Ideen für den Gemeinschaftsverein

In Ostermunzel gibt es auch nach der Auflösung der Freiwilligen Feuerwehr eine funktionierende Ortsgemeinschaft. Der in Gründung befindliche Dorfgemeinschaftsverein wird nach dem jüngsten Ratsbeschluss das frühere Feuerwehrgerätehaus für zunächst zehn Jahre von der Stadt übernehmen. Das Gebäude soll weiterhin zentraler Treffpunkt für die Dorfbewohner bleiben.

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Hartmut Battermann (von links), Tim Voges und Henning Schrader stehen an der Theke des künftigen Ostermunzeler Gemeinschaftshauses.

Quelle: Andreas Kannegießer

Ostermunzel. Die formalen und technischen Voraussetzungen für die Übergabe an den Verein waren nicht einfach, weil das Gerätehaus an den städtischen Kindergarten angebaut ist und von dessen Heizungsanlage mit Wärme versorgt wird. Bei der Formulierung des Nutzungsvertrages seien sich beide Seiten dennoch einig geworden, sagt der designierte Vereinsvorsitzende Henning Schrader. "Jeder hat ein bisschen nachgegeben."

Nachdem das Nutzungsrecht für das frühere Gerätehaus gesichert ist, wollen die Ostermunzeler nun die Vereinsgründung vorantreiben. Im Januar werde eine Arbeitsgruppe tagen, um den Gründungsakt vorzubereiten. "Das Grundkonzept steht", berichten Schrader und der ehemalige Ortsbrandmeister Hartmut Battermann, der sich auch als Ansprechpartner für die Nutzer des künftigen Gemeinschaftshauses engagiert. Der Verein solle die Tradition der Feuerwehr fortsetzen, sagt Schrader. Auch die sogenannte Gilde-Elf, eine seit mehr als 40 Jahren im Ort bestehende Gemeinschaft, werde wohl im Dorfgemeinschaftsverein aufgehen.

Die Initiatoren legen Wert darauf, dass der neue Verein als gemeinnützig anerkannt wird. "Mit 50 Mitgliedern wären wir zunächst schon ganz zufrieden", sagen Schrader und Battermann. "Wir müssen sehen, dass wir auch jüngere Mitglieder gewinnen und jene, die bisher noch nicht im Ort aktiv waren."

Der Dorfgemeinschaftsverein will beliebte Veranstaltungen wiederaufleben lassen. "Etwa fünf regelmäßige Veranstaltungen wird es geben", kündigt Battermann an und nennt die Maifeier, eine Radtour, ein Wurst- und ein Braunkohlessen. Das Gemeinschaftshaus sei auch als Jugendtreff geeignet. "Die räumlichen Voraussetzungen sind da, Ideen ebenso", sagt Schrader. "Wir brauchen nur Menschen, die es machen." Das Angebot richte sich an alle, "sich zu beteiligen und einzubringen".

Von Andreas Kannegießer

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