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Echo-Hotel bleibt offenbar Flüchtlingsheim

Barsinghausen Echo-Hotel bleibt offenbar Flüchtlingsheim

Bleibt das ehemalige Echo-Hotel in Bantorf als Unterkunft für Flüchtlinge bestehen? Zwar hat die Stadt Barsinghausen vor rund vier Wochen den Vertrag mit der Betreiberfirma gekündigt – dennoch leben weiterhin Schutzsuchende in dem Gebäude, weil die Firma die Kündigung nicht akzeptiert und monierte Mängel im Gebäude beseitigt hat.

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Die Region Hannover will das neuen Flüchtlingswohnheim in Kirchdorf bis Ende Juli an die Stadt Barsinghausen übergeben.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. "Immer wieder gab es Probleme mit dem Brandschutz. Darum haben wir den Betreiber mehrfach an seine Pflichten erinnert und Verbesserungen angemahnt. Aber erst nach der außerordentlichen Kündigung im Juni kam Bewegung in die Sache und der Betreiber hat nach zwei Tagen alle Nachweise erbracht", erläutert der Erste Stadtrat Georg Robra.

Über die Wirksamkeit der Kündigung sei noch nicht entschieden. Rechtsvertreter beider Seiten stünden in Verhandlungen. "Das warten wir jetzt ergebnisoffen ab", sagt Robra.

Weil nun alle Mängel beseitigt worden seien, habe die Stadt mittlerweile sogar weitere Flüchtlinge in das ehemalige Echo-Hotel untergebracht. "Wir stehen kurz davor, alle 130 Plätze zu belegen", berichtet der Erste Stadtrat.

Damit halte sich die Stadt eine Option offen, denn bis Ende Juli muss Barsinghausen eine Aufnahmequote von rund 120 Asylsuchenden erfüllen. "Und wir wollen nicht in die Situation kommen, zu wenig Plätze zur Verfügung zu haben", betont Robra.

Zumal die Stadt vor wenigen Tagen das marode Flüchtlingsheim am Ohweg in Großgoltern geräumt hat. Der Betreibervertrag mit der Firma Human Care lief Ende Juni aus, die rund 60 Bewohner zogen in das neue Wohnheim an der Hannoverschen Straße um. Nach der Schließung in Goltern wird die Anlage dort wieder abgebaut.

Fortschritte machen die Bauarbeiten für die beiden neuen Flüchtlingswohnheime an der Einstein-/Max-Planck-Straße in Kirchdorf sowie am Rottkampweg in Egestorf. Nach Angaben der Region Hannover als Bauherrin der beiden Projekte erfolgt die Übergabe an die Stadt Barsinghausen voraussichtlich bis Ende Juli (Kirchdorf) und bis Ende August (Egestorf) an die Stadt Barsinghausen. Beide Wohnheime bieten Platz für jeweils bis zu 116 Personen.

„Bis die ersten Menschen einziehen, wird es aber noch einige Wochen dauern“, erläutert Georg Robra.

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Von Frank Hermann

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