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Egestorf im Miniaturformat

Egestorf Egestorf im Miniaturformat

Egestorf nimmt immer mehr Gestalt an: Im Maßstab von 1:1000 baut Hobbybastler Klaus Hildebrandt ein Abbild der Ortschaft aus der Zeit um 1950. Rechtzeitig zur 800-Jahr-Feier Egestorfs im Jahr 2016 soll das Modell fertig sein.

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Hobbybastler Klaus Hildebrandt fertigt mit viel Fingerspitzengefühl die Gebäude im Miniaturformat.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Möglichst nah am Original - so soll Egestorf im Miniaturformat aus der Wirtschaftswunderzeit aussehen. Diesen Ehrgeiz investiert Klaus Hildebrandt, seit vielen Jahrzehnten ein begeisterter Eisenbahnmodellbauer, in das Projekt. Dabei orientiert sich der Bastler an alten Fotos und Dokumenten sowie an vergrößerten Katasterkarten, um das Ortsbild aus der Zeit vor rund 60 Jahren nachempfinden zu können.

Für das Modell schneidet Hildebrandt rund 400 Häuser aus Hart- styropor zu - mit einem hohen Wiedererkennungseffekt. „Prägnante Gebäude wie die Schule, die Kirche oder der Bahnhof haben schon ein typisches Aussehen“, betont der Wahl-Egestorfer, der 1971 aus Hannover an den Deister zog.

Täglich zwischen drei und vier Stunden arbeitet Klaus Hildebrandt seit Herbst 2014 an dem Modell. „Da steckt viel Arbeit drin. Aber diese Arbeit an diesem wirklich einzigartigen Projekt bereitet mir viel Spaß“, erläutert der 76-Jährige, der mittlerweile schon fünf der insgesamt sechs Styroporplatten für die Mini-Ortschaft fertiggestellt hat.

Insbesondere die Übergänge zwischen den einzelnen Platten und die Modellierung eines Landschaftsprofils mit den Höhenunterschieden stellten eine ganz besondere Herausforderung dar. „Ich habe dünne Styroporstreifen aufeinandergeklebt und damit das ansteigende Höhenniveau vom Stockbach im Nordosten bis zum Deister im Süden abgebildet“ erklärt Hildebrandt, der im September und Oktober das letzte Teilstück für das Egestorf-Modell bauen will.

Öffentlich präsentiert wird dieser bleibende Beitrag zur 800-Jahr-Feier dann im Jahr 2016.

Von Frank Hermann

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