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Gutachten bringt die Fabrik einen Schritt voran

Barsinghausen Gutachten bringt die Fabrik einen Schritt voran

Nächster Schritt für die Sanierung und Umgestaltung der ehemaligen Krawattenfabrik Ahlborn zur künftigen Kulturfabrik Krawatte: Um finanzielle Zuschüsse und Förderungen zu erhalten, haben die Initiatoren für rund 15 000 Euro ein ein energetisches Sachverständigengutachten erstellen lassen – unterstützt von der Stadtsparkasse.

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Maike Spilker (von links), Frank Plorin, Ursula Stegen, Detlef Spata, Reinhard Meyer und Friedrich Holtiegel hoffen auf Fortschritte für das neue Kulturzentrum Krawatte.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. "Der Gutachter hat in jede Ecke geschaut und das Gebäude bis in den letzten Winkel genau untersucht", erläutert Detlef Spata, erster Vorsitzender der Kunstschule Noa Noa. Die Kunstschule gehört neben dem Kunstverein Barsinghausen zu den künftigen Hauptnutzern der Kulturfabrik und zu den Gründern des Trägervereins.

Dank der ausführlichen, 50-seitigen Expertise könne der Verein nun Förderanträge für energetische Sanierungen an dem ehemaligen Fabrikgebäude stellen. Dazu gehört insbesondere ein Antrag bei der landeseigenen N-Bank für eine Anschubfinanzierung zur Erhöhung der Energieeffizienz. Weiter Folgeanträge, zum Beispiel bei Stiftungen, seien in Arbeit oder bereits gestellt worden.

"Mit dem Gutachten haben wir eine Basis geschaffen, um unser Projekt voranzubringen. Diese erste Hürde haben wir überwunden. Aber es bleibt eine zähe und komplizierte Geschichte, bis wir unser Ziel erreichen", sagt Friedrich Holtiegel, Vorsitzender des Kunstvereins Barsinghausen.

Für den Umbau der ehemaligen Krawattenfabrik in ein soziokulturelles Zentrum bis zum Jahr 2020 liegen die Kostenschätzungen bei Größenordnungen zwischen 780 000 und 960 000 Euro. Allerdings sei bei Umbauten und Sanierungsarbeiten an bestehenden Gebäuden immer mit unliebsamen Überraschungen zu rechnen.

"Darum brauchen wir Sponsoren und Geldgeber, die uns mit Zuwendungen unterstützen", betont Holtiegel. Zu diesen Unterstützern gehört unter anderem die Stadtsparkasse Barsinghausen, die sich mit einer Summe von 2 000 Euro an den Kosten für das energetische Gutachten beteiligt.

"Hier soll etwas Neues für die Kunst- und Kulturszene in Barsinghausen geschaffen werden", begründete der Vorstandsvorsitzende Reinhard Meyer das Engagement.

Von Frank Hermann

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