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Ein Buch über die Spanier in Barsinghausen

Barsinghausen Ein Buch über die Spanier in Barsinghausen

Spanier in Barsinghausen: Viele Frauen und Männer von der Iberischen Halbinsel kamen ab 1960 als Arbeitskräfte nach Barsinghausen und prägten die jüngere Geschichte der Deisterstadt. Ein neues Buch gibt Einblicke in das Arbeiten und Leben der Spanier in Barsinghausen von 1960 bis 1975.

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Sie stellen das neue Buch über die Spanier in Barsinghausen vor: Gustavo Porro Martinez (von links), Kord Buße, Melanie Schäfer, Lothar Kutsch, Klaus Delto, Eckard Steigerwald und Tobias Fischer.

Quelle: Frank Hremann

Barsinghausen. Mehrere Jahre lang sammelten Mitglieder einer Arbeitsgruppe das Material für einen geschichtlichen Rückblick. Sie sammelten Fotos und Dokumente, führten Interviews mit Zeitzeugen und führten die Ergebnisse zu einer Dokumentation auf 276 Seiten zusammen.

Ab 1960 begannen die Firmen Bahlsen und Teves damit, spanische Arbeitskräfte für ihre Betriebe in Barsinghausen anzuwerben. "Beide Firmen konnten damals nicht genügend Arbeitskräfte aus der näheren Umgebung finden und hätten ohne diese sogenannten Gastarbeiter ihren Laden zugemacht", erläutert Barsinghausens ehemaligen Stadtarchivar Eckard Steigerwald.

Bis 1969 wuchs der spanische Bevölkerungsanteil in Barsinghausen auf 15 Prozent. Mehr als 5000 Spanier kamen bis 1980 nach Barsinghausen.

"Manche nur für ein Jahr, viele Spanier blieben mehrere Jahre. Und ein kleiner Teil der Espanoles wurde hier sogar sesshaft", sagt der pensionierte Stadtarchivar.

Zusammen mit Araceli Detsch, Melanie Schäfer, Gustavo Porro Martinez und Lothar Kutsch gehört Steigerwald zu den Autoren der Arbeitsgruppe. Um die Gestaltung und das Layout kümmerte sich Klaus Delto, der Einband stammt von Kord Buße.

Das Buch zeigt in verschiedenen Kapiteln, wie die Spanier in Barsinghausen lebten und arbeiteten, ihre Freizeit verbrachten und eine neue Heimat fanden. "Die spanische Kultur hat hier ihre Spuren hinterlassen", betont Gustavo Poro Martinez, ein in Barsinghausen geborener Spanier.

Das Buch kostet 19,80 und ist im Buchhandel, in der Stadtverwaltung sowie bei den Autoren erhältlich – zum Beispiel am Sonntag, 4. Dezember, sowie am Montag und Dienstag, 12. und 13. Dezember, jeweils von 14 bis 19 Uhr im Weihnachtsdorf.

Von Frank Hermann

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