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Ein neues Konzept für die Unternehmensschau

Barsinghausen Ein neues Konzept für die Unternehmensschau

Die Barsinghäuser Unternehmensschau wird im nächsten Jahr mit einem neuen Konzept wiederbelebt: Die Leistungsschau der heimischen Wirtschaft soll mit der traditionellen Autoschau zusammengelegt werden. Unter dem Namen Ausstellung für Mobilität und Wirtschaft (MoWi) wird die Veranstaltung in der Stadtmitte ausgerichtet.

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Walter Krull (von links), Andreas Goltermann, Karin Dörner, Unser Barsinghausen-Vorsitzender Hendrik Mordfeld, Jochen Brauns und Baudirektor Tobias Fischer erläutern an einer Karte das MoWi-Veranstaltungskonzept.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Als MoWi-Veranstalter wird der Stadtmarketingverein Unser Barsinghausen auftreten. In einer Mitgliederversammlung des Vereins ist die Entscheidung am Mittwochabend einstimmig getroffen worden.

Die Vorbereitungen für die erste MoWi am 20. und 21. Mai 2017 sind bereits weit fortgeschritten: Eine ehrenamtliche Vorbereitungsgruppe mit Walter Krull, Klaus Danner und Wirtschaftsförderer Peter Dörries an der Spitze hat ein umfangreiches Konzept für die neue Großveranstaltung erarbeitet. Demnach wird die Straße Volkers Hof für den Verkehr gesperrt und zum Freiluft-Ausstellungsgelände umgestaltet. Zusätzlich soll auf der Grünfläche am Bussenweg ein rund 700 Quadratmeter großes Veranstaltungszelt für weitere Messestände aufgebaut werden. Gleichzeitig bleibt die Fußgängerzone mit Marktstraße und Breiter Straße der Autoschau vorbehalten. Im Bereich zwischen Thie und Klosterkirche könnte es dem Konzept zufolge weitere Ausstellungsflächen unter freiem Himmel geben, die für Unternehmen aus den Bereichen Gartengestaltung und Freizeit reserviert bleiben sollen.

Der Vorteil des räumlichen Konzepts aus Sicht der Organisatoren: Die Besucher könnten sich auf einem Rundweg über das Gelände der Auto- und Wirtschaftsschau bewegen. Zudem bliebe der unmittelbar benachbarte Großparkplatz an der Breiten Straße vollständig nutzbar. Der Vorstand von Unser Barsinghausen und die Organisatoren sind sich einig: „Wir müssen die MoWi zu einem echten Ereignis machen.“

Das Vorbereitungsteam der geplanten MoWi rechnet damit, dass etwa 45 bis 50 Aussteller benötigt werden, um die Veranstaltung kostendeckend ausrichten zu können. Etwa 18 Gewerbetreibende hätten bereits zugesagt, sich an der Ausstellung zu beteiligen, berichtete Mitorganisator Walter Krull.
Der Vorstand des Stadtmarketingvereins Unser Barsinghausen will frühzeitig Gewissheit haben, ob es gelingt, genügend Aussteller für die geplante MoWi ins Boot zu holen. Aus diesem Grund ist der Anmeldeschluss auf den 25. November festgelegt worden. Bis dahin will das Organisationsteam potentielle Aussteller auch persönlich ansprechen.

Die bisherige, im Zweijahresrhythmus ausgerichtete Barsinghäuser Unternehmensschau (B.U.S.) auf dem Zechengelände war in diesem Jahr abgesagt worden, weil die Teilnehmerzahl zu gering war. Die MoWi-Organisatoren haben auf die mutmaßlichen Gründe für die Absage reagiert und die Standgebühren deutlich niedriger kalkuliert als die B.U.S.-Veranstalter in diesem Jahr. Wer sich bei der MoWi präsentieren möchte, zahlt 40 Euro pro Quadratmeter im Zelt und 20 Euro auf dem Freigelände. Hinzu kommt eine allgemeine Kostenpauschale von 250 Euro pro Aussteller, die für Unser Barsinghausen-Mitglieder auf die Hälfte reduziert wird. „Die günstigen Preise sind nur möglich, weil die Vorbereitung ehrenamtlich geleistet wird“, betonte Krull. Insgesamt rechnet der Unser Barsinghausen-Vorstand mit Veranstaltungskosten von rund 39 000 Euro, die durch die Ausstellerbeiträge bei Vollbelegung nahezu vollständig gedeckt wären. Bürgermeister Marc Lahmann habe zugesagt, sich um Sponsoren zu bemühen, damit der Verein kein Risiko tragen müsse, hieß es.

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Das Logo für die geplante Ausstellung für Mobilität und Wirtschaft ist bereits ausgearbeitet. Die Silhouette des Fernsehturms auf dem Deisterkamm stellt auch grafisch den Bezug zum Deistervorland her.

Quelle: Verein Unser Barsinghausen

Von Andreas Kannegießer

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