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Musik und Tanz berühren die Sinne der Senioren

Barsinghausen Musik und Tanz berühren die Sinne der Senioren

Musik und Tanz berühren bei den Senioren in der diakonischen Marienstift-Tagespflege alle Sinne. Musiktherapeut Albrecht von Blanckenburg leitet seit wenigen Wochen ein neues Projekt, um die älteren Menschen sowohl emotional als auch körperlich in Bewegung zu bringen.

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Musiktherapeut Albrecht von Blanckenburg (links) leitet das Musik- und Tanzprojekt in der diakonischen Marienstift-Tagespflege.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Einmal pro Woche und an wechselnden Wochentagen musiziert Albrecht von Blanckenburg gemeinsam mit den Tagespflege-Besuchern. "Musik ist ein sehr belebendes Element für ältere Menschen, denn Lieder und Melodien begleiten uns ein Leben lang. Zusätzlich entwickeln wir tänzerische Abläufe, um auch körperlich in Bewegung zu kommen", erläutert der Musiktherapeut, der bereits im Vorjahr ein erfolgreiches Projekt im Marienstift geleitet hat.

Dabei wechselt der Fachmann geschickt die Taktfolgen, zum Beispiel vom Walzer zum Foxtrott. „Dann ändern sich auch die Bewegungsabläufe, und es bringt Abwechslung“, sagt von Blanckenburg.

Passend zum klassischen Schlager "Kauf dir einen bunten Luftballon" von 1943 haben die Senioren gestern bunte Luftballons durch die Luft kreisen lassen und sich dazu rhythmisch bewegt – zum Teil auch sitzend.

"Bei vielen älteren Menschen werden Erinnerungen wach, wenn sie bestimmte Melodien hören. Unser Projekt aktiviert nicht nur diese Erinnerungen, sondern mit den Tanzelementen auch weitere Sinne", betont Tagespflegeleiterin Elena Schwindt.

Zur Unterstützung dieses Projektes gewährt die Calenberger Diakoniestiftung einen finanziellen Zuschuss von 650 Euro. In diesem Jahr schüttet die Stiftung eine Fördersumme von insgesamt 4 000 Euro für acht verschiedene diakonische Projekte innerhalb des Kirchenkreises Ronnenberg aus.

"Wegen der äußerst geringen Zinserträge sind wir jedoch verstärkt auf Spenden angewiesen, um alle Förderanträge möglichst auch bedienen zu können", sagt Superintendentin Antje Marklein, Vorsitzende des Stiftungskuratoriums.

Von Frank Hermann

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