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Einbruch ins Gerätehaus ist kein Einzelfall

Barsinghausen Einbruch ins Gerätehaus ist kein Einzelfall

Der Einbruch in das Gerätehaus der Barsinghäuser Schwerpunktfeuerwehr ist kein Einzelfall. Bundesweit häufen sich in diesem Jahr Fälle dieser Art. Ein Grund könnte sein, dass sich besonders die Hydraulikspreizer dazu eignen, Geldautomaten zu knacken.

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Die Sparkassenvorstände Britta Sander und Reinhard Meyer (rechts) überreichen einen 4000-Euro-Scheck für Neuanschaffungen nach dem Diebstahl an Stadtbrandmeister Dieter Engelke (links) und an Gerätewart Patrick Heine.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Anfang April geschah dies in Hessen. Im Hünfelder Ortsteil Michelsrombach im Landkreis Fulda wurden mehrere tausend Euro erbeutet, das Werkzeug dafür stammte aus einem Einbruch kurz zuvor bei der nahen Feuerwehr Romrod. Bei einem zweiten Fall wurden die Täter durch den Alarm des Geldautomaten aufgeschreckt. Sie ließen den Hydraulikspreizer und den dazugehörigen Kompressor liegen. Kurz darauf gerieten sie in eine Polizeikontrolle. Anfang April wurde in Elze, Landkreis Hildesheim, ebenfalls Werkzeug bei der Feuerwehr gestohlen, Mitte April im Landkreis Fürth und in Wuppertal. Der Wert der Beute lag stets bei mehreren 10 000 Euro.

Nach dem ersten Schock über den Einbruchdiebstahl erfährt die Schwerpunktfeuerwehr Barsinghausen viel Hilfsbereitschaft. So stellen die Feuerwehrkollegen aus dem schaumburgischen Rodenberg einen kompletten Gerätesatz für Hilfeleistungen mit Schere, Spreizer und Aggregat zur Verfügung. „Die Rodenberger verfügen über zwei Rettungssätze und haben ihren zweiten Satz sofort angeboten, damit die Barsinghäuser im Ernstfall auf das nötige Gerät zurückgreifen können“, erläuterte Stadtbrandmeister Dieter Engelke. Mittlerweile sei das Gerät bis zur Ersatzbeschaffung in Barsinghausen stationiert.

Außerdem hat die Stadtsparkasse Barsinghausen gestern einen Spendenbetrag von 4000 Euro überreicht, damit die Schwerpunktfeuerwehr den Verlust dringend erforderlicher Ausrüstung möglichst schnell ausgleichen kann. „Solche Werkzeuge dienen schließlich der Lebensrettung“, erläuterten die Sparkassenvorstände Britta Sander und Reinhard Meyer. Nach Auffassung von Stadtbrandmeister Dieter Engelke benötigt das Feuerwehrhaus an der Egestorfer Straße eine Schutzvorrichtung. „Ich kann für die Zukunft nur empfehlen, Überwachungskameras oder zumindest eine Anlage mit Tonalarm zu installieren“, sagte Engelke.

Laut Erstem Stadtrat Robra wird dies allerdings kurzfristig wohl eher nicht geschehen. Robra geht davon aus, dass die Versicherung den Schaden zahlen wird. Die Lieferzeiten für die gestohlenen Geräte, die es nicht von der Stange gibt, liegen zwischen sechs bis acht Wochen.

Von Jörg Rocktäschel und Frank Hermann

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