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Elternverein hofft auf weitere Unterstützung

Barsinghausen Elternverein hofft auf weitere Unterstützung

Die Bauarbeiten für das Begegnungszentrum der Interessengemeinschaft (IG) Eltern Behinderter an der Rehrbrinkstraße kommen gut voran. Am Sonntag hat der Verein Richtfest am Gebäude der angeschlossenen Kreativwerkstatt gefeiert. Allerdings gibt es noch eine Finanzierungslücke.

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Über dem ersten der beiden Gebäude der Begegnungsstätte weht der Richtkranz.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Mit dabei war auch die Düsseldorferin Hilde Leinung, die mit einer 300.000-Euro-Spende das Gesamtprojekt erst ermöglicht hat. Das Begegnungszentrum und die Kreativwerkstatt werden aus vorgefertigten, extra leichten Elementen in Holzständerbauweise errichtet. Weil Teile dieser Bautechnik erst jüngst von der Firma Natürlich Wohnen aus Rosendahl entwickelt worden sind, hat es lange gedauert, bis die statischen Berechnungen für das Bauprojekt genehmigt worden sind. „Die Prüfstatik hat uns ausgebremst“, sagte Natürlich Wohnen-Inhaber Norbert Leuters. „Nun sind aber alle Probleme beseitigt.“

In den nächsten Wochen wird auch der zweite Gebäudekomplex – in dem das Begegnungszentrum untergebracht wird – aus hölzernen Elementen montiert und später ausgebaut. Nach den Worten der IG-Vorsitzenden Ursula Goldschmidt rechnet der Verein mit der Fertigstellung im nächsten Sommer. „Dann gibt es eine große Party“, kündigte die Vorsitzende an.

Über dem Werkstattgebäude weht ein Richtkranz, den junge Behinderte selbst hergestellt hatten. Beim Richtfest wurde zudem ein Metallzylinder mit der Tageszeitung und anderen Gegenständen in der Wand neben dem Eingang verschraubt.

Die gebürtige Kirchdorferin Hilde Leinung pflegt seit Jahren engen Kontakt zur IG Eltern Behinderter, weil ihr Neffe im benachbarten Wohnheim der Diakonie Himmelsthür lebt. Leinung hatte vor zwei Jahren der IG bereits einen VW Bus finanziert. Die 92-jährige Spenderin würdigte in einer Ansprache das Konzept der neuen Einrichtung, in der Veranstaltungen und Begegnungen für Behinderte ebenso wie für Nichtbehinderte geplant sind. „Ich bin überzeugt, die richtigen Empfänger gefunden zu haben“, sagte sie und erinnerte zugleich an ihren vor 16 Jahren verstorbenen Mann Herbert Leinung, der ihr das wohltätige Wirken erst ermöglicht habe. Mit der Namensgebung für die neue Einrichtung wird die IG Eltern die Spenderin würdigen: Das Gebäudeensemble wird den Namen Herbert und Hilde Leinung-Haus tragen.

Nach den Worten von Ursula Goldschmidt wird das Gesamtprojekt rund 500.000 Euro kosten. Etwa 50.000 Euro fehlen dem engagierten Elternverein noch, der einerseits auf weitere Spenden und Unterstützung hofft. Darüber hinaus setzt die IG auf eine besonders sparsame Ausstattung der Einrichtung und auf noch mehr Eigenleistungen – auch von externen Helfern. „Das schönste Geschenk von Menschen ist ihre Zeit“, sagte Goldschmidt.

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Von Andreas Kannegießer

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