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Entscheidung über Blitzer fällt 2015

Landringhausen Entscheidung über Blitzer fällt 2015

Über die Forderung der SPD Landdringhausen nach einem stationären Blitzer an der Landesstraße 392 wird die Stadt in diesem Jahr nicht entscheiden. Zurzeit jagt die Gemeinde Wennigsen mit ihrem mobilen Tempomessgerät die Raser im Stadtgebiet. Das Probejahr ist noch nicht rum.

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Die Ortsdurchfahrt der L 392 in Landringhausen ist fast fertig. Die Fahrbahn-
markierung fehlt noch.Anlieger fürchten, dass nun wieder gerast wird.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Im nächsten Jahr soll Bilanz gezogen werden, sagt Bürgermeister Marc Lahmann: „Wenn die Erfahrungen gut sind, können wir darüber nachdenken, wie es weiter gehen soll.“ Vor der Auswertung habe es allerdings keinen Sinn, sich Gedanken darüber zu machen, ob künftig mobil oder stationär gemessen werden solle.

Die Stadt Barsinghausen selbst hat kein eigenes Messgerät. Bevor die Wennigser die Aufgabe in diesem Jahr übernommen haben, war die Region Hannover dafür zuständig.

Ulrich Burkat, Vorsitzender der SPD-Abteilung Landringhausen hatte den Vorschlag einer stationären Messstation gemacht, weil er befürchtet, dass auf der nun für 610.000 Euro erneuerten Ortsdurchfahrt der L 392 noch mehr gerast wird als auf der alten Rumpelstrecke. Er regte an, das System zu verwenden, das auch die Stadt Wunstorf nutzt.

Die hat ihre Anlagen 2009 angeschafft. Acht Stellen wurden eingerichtet. Dazu gehört eine Kamera. Zwei der Stationen sind drehbar, so dass auch in der Gegenrichtung geblitzt wird und die Stadt auf zehn feste Messpunkte kommt. Eine weitere Kamera nimmt nur Rotlichtverstöße an der Fußgängerampel vor dem Rathaus auf.

Anschaffungs- und Reparaturkosten seien damals mit 206.932 Euro veranschlagt worden, sagt Alexander Stockum vom Wunstorfer Rats- und Bürgermeisterbüro. Hinzukämen jährlich 19.000 Euro für die Wartung und Eichung der Anlagen.

Der erzieherische Wert der stationären Messgeräte habe sich deutlich gezeigt. Die Anzahl der ertappten Raser sei zurück gegangen. 2009 mussten die 94.000 Euro zahlen, 2010 waren es 45.000 Euro, 2011 lediglich 32.000 Euro. Die Stadt könne solche Anlagen nicht nach belieben aufstellen. Es müsse stets Einvernehmen mit der Polizei hergestellt werden. Und das jedes Jahr aufs neue. „Damit soll einer Abzocke entgegengewirkt werden“, erläutert Stockum.

Ulrich Burkat ist dies bewusst. Die SPD-Abteilung will die Zusammenarbeit mit der Polizei suchen, um der Forderung Nachdruck zu verleihen.

Messgerät wird ein Jahr zur Probe eingesetzt

Über die Vereinbarung, dass Mitarbeiter der Gemeinde Wennigsen mit einem mobilen Radargerät in Barsinghausen auf die Jagd nach Temposündern gehen, hat der Rat der Stadt im Februar entschieden. Jährlich 300 Stunden sind die Wennigser zu diesem Zweck im Stadtgebiet.

Dafür zahlt die Stadt Barsinghausen eine Monatspauschale in Höhe von 950 Euro. Kosten für Datenträger und Versand werden zusätzlich abgerechnet. Die Einnahmen aus Bußgeldern bleiben allerdings nicht in voller Höhe in der Stadt. Etwa die Hälfte muss an die Region Hannover abgeführt werden. Die Wennigser Verwaltung verfügt seit über drei Jahren über ein modernes Tempomessgerät, das ebenfalls regelmäßig in Neustadt, Seelze, Sehnde und Uetze zum Einsatz kommt. Für Barsinghausen soll 2015 Bilanz gezogen werden.

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