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Erinnerung an den Naziterror

Barsinghausen Erinnerung an den Naziterror

Zum ersten Mal hat sich das Muuh!-Veranstaltungszentrum einem Themenwochenende gewidmet und zwei Tage lang eine Rückschau auf den Terror des Naziregimes im Calenberger Land gehalten.

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Eckard Steigerwald (Zweiter von rechts) führt Karl-Heinz Neddermeier (von links), Sybille Bruchmann-Busse und Lother Kutsch durch die Ausstellung.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. In Kooperation mit dem Bündnis gegen Rechtsextremismus „Barsinghausen ist bunt“ präsentierte das soziokulturelle Zentrum eine umfassende Ausstellung sowie Filme mit Zeitzeugenberichten, eine Lesung und eine Theateraufführung zum Thema „Verfolgt! Das Dritte Reich in unserer Region“. „Vieles aus der Zeit des Nationalsozialismus ist vergessen und verdrängt worden. Wir wollen zeigen und daran erinnern, was damals geschehen ist“, sagte Muuh!-Betreiber Rainer Ballin.

Auf nahezu 40 Ausstellungstafeln gaben Text- und Bilddokumente aus Barsinghausen, Wennigsen, Ronnenberg und Bad Nenndorf viele Einblicke in den Naziterror rund um den Deister. An dieser Präsentation wirkten insbesondere Barsinghausens Stadtarchivar Eckard Steigerwald sowie Peter Hertel und Christiane Buddenberg-Hertel mit ihrer Ausstellung über Leben und Vertreibung der Juden von Ronnenberg mit. „Es ist wichtig, solche Themen aufzugreifen und damit zum Nachdenken anzuregen“, sagte Ballin. Während der mehrwöchigen Vorbereitung habe sich eine intensive Zusammenarbeit mit dem Bündnis gegen Rechtsextremismus entwickelt. Dessen Vertreter Ingo Arlt sei Initiator dieses Themenwochenendes. Auf der Suche nach einem Veranstaltungsort für das Theaterstück „Die verbrannten Dichter“ sei die Idee für das zweitägige Programmangebot entstanden.

Dazu gehörten am Sonnabend unter anderem eine Lesung aus dem Buch „Hinter der grünen Pappe“ von Bernd Steger sowie gestern Abend zum Abschluss die Aufführung von „Die verbrannten Dichter“ - einer Mischung aus szenischer Lesung und Schauspiel. Für 2014 plant Ballin bereits zwei weitere Themenwochenenden. Einzelheiten wollte der Muuh!-Betreiber noch nicht nennen.

Frank Hermann

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