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Ermittler und Stadt setzen Belohnung aus

Barsinghausen Ermittler und Stadt setzen Belohnung aus

Rund fünf Monate nach den beiden Brandanschlägen auf das im Bau befindliche Flüchtlingswohnheim an der Hannoverschen Straße und auf mehrere städtische Dienstfahrzeuge am Rathaus I sind die Taten noch immer nicht aufgeklärt. Die Staatsanwaltschaft Hannover und die Polizeidirektion Hannover haben nun reagiert und für Zeugenhinweise, die zur Überführung der Brandstifter in einem oder beiden Fällen führen, eine Belohnung von 2500 Euro ausgesetzt. Die Stadt Barsinghausen hat die Entscheidung der Ermittlungsbehörden begrüßt und die Belohnung umgehend verdoppelt, sodass nun insgesamt 5000 Euro zur Auszahlung an etwaige Hinweisgeber zur Verfügung stehen.

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Am 23. Januar hatten Unbekannte einen Brandanschlag auf das im Bau befindliche Flüchtlingswohnheim an der Hannoverschen Straße verübt. Nun haben Ermittlungsbehörden und Stadt eine Belohnung für Hinweise auf die Täter ausgesetzt.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. Bei dem Brandanschlag auf den Rohbau der Flüchtlingsunterkunft war rund 100 000 Euro Schaden entstanden. Den Gesamtschaden bei dem Anschlag auf die am Rathaus geparkten Dienstfahrzeuge beziffern die Ermittler auf 50 000 Euro. Beim Zentralen Kriminaldienst war nach den Anschlägen eine Ermittlungsgruppe gebildet worden. Einen Durchbruch gab es allerdings nicht. Die Ermittler sind sich auch immer noch nicht sicher, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Brandanschlägen gibt.

Barsinghausens Bürgermeister Marc Lahmann lobt den Entschluss der Staatsanwaltschaft, eine Belohnung auszuloben. „Die Entscheidung begrüße ich außerordentlich“, sagte das Stadtoberhaupt. Er sei zuversichtlich, dass sich durch die Belohnung neue Zeugen melden. Mit der zusätzlichen Belohnung vonseiten der Stadt solle der Anreiz erhöht werden, „dass sich Zeugen aus dem Umfeld der Täter melden“, sagte Lahmann. Die Anschläge hätten die gesamte Stadt Barsinghausen schwer erschüttert. „Daher ist es nur richtig, alle Mittel und Möglichkeiten auszuschöpfen, die zur Aufklärung der Taten beitragen.“

Zeugen können Hinweise an den Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer (05 11) 1 09 55 55 geben.

Von Andreas Kannegießer

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