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ERS-Schüler schwimmen zum Pokal

Barsinghausen ERS-Schüler schwimmen zum Pokal

Immer mehr Grundschüler können laut einer neuesten Umfrage nicht richtig schwimmen. Nicht so an der Ernst-Reuter-Schule. Die Drittklässler erhielten am Dienstag einen Pokal für ihre erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb "Niedersachsen schwimmt". Auch geistige Spitzenleistungen wurden ausgezeichnet.

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Mia Hoppe (von links), Julius Hühne, dennis Yagohobi, Lenny Weyer, Edith Lutterbüse und Marlen Stegmüller freuen sich über den gewonnenen Pokal bei "Niedersachsen schwimmt".

Quelle: Marcel Sacha

Egestorf. Wenn Niedersachsens Schüler heute ihre Zeugnisse erhalten, hoffen sie alle auf die schriftliche Bestätigung ihrer bestenfalls sehr guten Ergebnisse. Bereits 24 Stunden vorher wurden zahlreiche Jungen und Mädchen der Ernst-Reuter-Schule (ERS) für ihre herausragenden Leistungen im Schwimmen, Lesen und in der Mathematik ausgezeichnet.

Die Klasse 3b bekam in der Sporthalle der Schule sogar einen großen Pokal überreicht. Dennis Yagohobi vom Landesschwimmverband Niedersachsen kam extra an der ERS vorbei, um den Klassensprechern Lenny Weyer und Marlen Stegmüller die glänzende Trophäe für die besondere Leistung der Klasse beim diesjährigen Wettbewerb "Niedersachsen schwimmt" zu überreichen. "Eigentlich gehört der Pokal auch der 3a", erklärte Schulleiterin Edith Lutterbüse den applaudierenden Kindern, da alle Drittklässler an dem Schwimmwettbewerb teilnahmen und die erforderliche Punktzahl von 2017 erreichten. "Letztendlich hat das Los entschieden", so Yagohobi.

Ziel des seit 2008 durchgeführten Events des Schwimmverbandes ist es seinen Ausführungen zufolge, die Schwimmqualität und Sicherheit im Wasser bereits im Grundschulalter zu verankern. "Wir wollen dabei helfen, dass alle Kinder am Ende der Grundschulzeit mindestens das Seepferdchen haben, wenn nicht sogar Bronze", erläuterte Yagohobi.

Neben den klassischen Disziplinen Streckentauchen oder Schwimmen auf Zeit, gehörten zu den Aufgaben auch solche, die auch diejenigen Kinder bewältigen konnten, die sich noch nicht so sicher im Wasser bewegen. "So konnte jedes Kind seinen Teil zum Erfolg beitragen", freute sich Lutterbüse.

Dass die Egestorfer Grundschüler überhaupt die Möglichkeit haben, an der Schule das Schwimmen zu erlernen, stimme sie überaus glücklich, sagte die Schulleiterin. Für alle dritten Klassen der ERS wird der klassische Sportunterricht für jeweils ein Halbjahr ins Deisterbad verlegt, wo sie sich einmal pro Woche im kühlen Nass bewegen und eine Grundsicherheit im Wasser erlangen können. Vor dem Hintergrund eines jüngsten Berichts der DLRG, wonach immer weniger Grundschüler sich über eine längere Zeit über Wasser halten können, sei ein solches Angebot  Gold wert, betonte Lutterbüse. Dass dies nach wie vor möglich ist, sei nicht zuletzt dem Einsatz der DLRG, die die Lehrkräfte während des Schwimmunterrichts durch FSJler unterstützt, und dem Schulverein zu verdanken, der den Schwimmunterricht teilweise finanziert, so die Schulleiterin.

Die ERS-Schüler bewiesen im vergangenen Schuljahr nicht nur ihre sportlichen, sondern auch ihre geistigen Fähigkeiten. Mit Emma Aye und Marie Nietze kommen Barsinghausens beste Leserinnen im Grundschulalter aus Egestorf. Sie konnten sich im diesjährigen Lesewettbewerb gegen zahlreiche Konkurrenten aller Barsinghäuser Grundschulen durchsetzen. Auch in der Mathematik hat die ERS einige Talente vorzuweisen. Die Schulsieger der Mathe-Olympiade 2017 und des Känguru-Wettbewerbs lauten Julius Hühne, Karen Oehlsen Andres, Linus Eichhorn, Erik Bierle, Linus Peter, Emilia Erhardt, Matti Bolze und Anna-Lena Bartsch.

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Von Marcel Sacha

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