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Eröffnung der Fußgängerzone in Barsinghausen

"Neue" Marktstraße Eröffnung der Fußgängerzone in Barsinghausen

Mit einem Straßenfest ist am Sonnabend die neue Fußgängerzone in Barsinghausen eröffnet worden. Mehrere Tausend Besucher verschafften sich einen Eindruck von der "neuen" Marktstraße, nachdem Bürgermeister Marc Lahmann zuvor das symbolische "rote Band" durchschnitten hatte.

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"Schönste Fußgängerzone der Region": Barsinghausens Bürgermeister Marc Lahmann lobt die neue Erscheinung der Marktstraße.

Quelle: Björn Franz

Barsinghausen. Bei herrlichem Sommerwetter nutzten mehrere Tausend Besucher am Sonnabend die Gelegenheit, erstmals durch die neu gestaltete Marktstraße zu schlendern, die künftig mit hellen Steinen sehr viel freundlicher und breiter wirkt, wie Lahmann findet.

Der Bürgermeister hob in seiner kurzen Ansprache die Geduld der Händler und Anwohner hervor, die während der Bauphase zwischenzeitlich erhebliche Behinderungen in Kauf nehmen mussten. Speziell ältere Menschen, die auf die Hilfe von Rollatoren angewiesen sind, standen angesichts einer Schotterpiste bisweilen vor fast unlösbaren Problemen. Doch mit dem Ende der Bauarbeiten hat Barsinghausen nun eine schöne neue Einkaufsstraße erhalten - und damit ein Stück neue Lebensqualität.

„Die schönste der Region“

Sie brauchten ein bisschen Geduld. Georg Robra, Erster Stadtrat von Barsinghausen, hielt das eine Ende des „Roten Bandes“ in der Hand, das Bürgermeister Marc Lahmann als symbolische Eröffnung der neuen Fußgängerzone durchschneiden sollte, und Baudirektor Tobias Fischer etwa 10 Meter entfernt das andere Ende. Doch bis die Schere tatsächlich zum Einsatz kam, dauerte es. Denn die Redner ließen sich Zeit. Die beiden hochrangigen Verwaltungsmitarbeiter ließen sich ihre gute Laune davon aber nicht verderben – und nach einer knappen Viertelstunde schritt Lahmann dann auch tatsächlich zur Tat. Dass Robra und Fischer ihre ungewöhnliche Statistenrolle so klaglos ertrugen, dürfte auch damit zu tun gehabt haben, dass sie mit dem Anlass sehr zufrieden sind. Denn nach mehr als vier Jahren Bauzeit präsentierte sich die neue Fußgängerzone am Sonnabend erstmals in ihrer vollen Pracht. Und weil auch das Wetter mitspielte, tummelten sich entlang der Marktstraße mehrere Tausend Besucher, nutzten die Angebote der Händler, schlenderten über den Wochenmarkt, der anlässlich der Eröffnung eine Stunde länger als sonst geöffnet hatte, und bewunderten die Darbietungen der Barsinghäuser Künstler, die überall entlang der Fußgängerzone ihr Können zeigten.

Mehr als vier Jahre lang hatten die Barsinghäuser und die Händler im Zentrum der Stadt zuvor mit einer Baustelle leben müssen. Jetzt ist diese einer neuen Fußgängerzone gewichen.

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Zuvor hatten Lahmann und Hendrik Mordfeld, Vorsitzender des Marketingvereins Unser Barsinghausen, das neue Herzstück der Barsinghäuser Innenstadt in höchsten Tönen gelobt, an dessen Kosten von etwa 3 Millionen Euro sich das Land Niedersachsen und der Bund zu jeweils einem Drittel beteiligt haben. Mordfeld erinnerte zwar daran, dass die Baumaßnahmen „eine schmerzhafte Zeit“ für die Händler an der Marktstraße gewesen seien, ließ dann aber schon fast eine kleine Liebeserklärung folgen: „Wir haben jetzt das Glück, in der schönsten Fußgängerzone der Region zu stehen. Und an so viele Besucher wie heute könnte ich mich gewöhnen.“ Lahmann nahm dieses Lob mit einem breiten Lächeln entgegen und gab die Komplimente schleunigst an seinen Baudirektor Fischer sowie Händler und Anwohner für deren Geduld weiter. „Wir eröffnen heute eine Fußgängerzone, in der es Spaß macht, sich aufzuhalten“, sagte der Bürgermeister, der außer der neuen E-Bike-Ladestation und dem Trinkwasserspender am Europaplatz vor allem die neue Anmutung der Fußgängerzone hervorhob. „Mit dem hellen Pflaster wirkt die Fußgängerzone jetzt viel heller und freundlicher. Es ergeben sich ganz neue Perspektiven, mit denen wir für Barsinghausen werben können.“ Doch eine letzte Baustelle war am Eröffnungstag dann doch noch übrig geblieben – wenn auch ganz bewusst. Denn am Ende der Marktstraße hatten die jüngsten Besucher gegenüber der Stadtsparkasse auf einer Kinderbaustelle die Gelegenheit, einmal selbst zu Maurerkelle und Steinen zu greifen. Und es passte zum Tag, dass auch dort überall strahlende Gesichter zu sehen waren.

Leser stoßen auf die Eröffnung an

Es war einer der größten Anziehungspunkte auf der Marktstraße. Vor der Geschäftsstelle von HAZ und Neue Presse in der Fußgängerzone stand am Sonnabendvormittag durchgehend eine dichte Menschentraube. Dort hatte die Lokalausgabe der beiden Tageszeitungen, die Calenberger Zeitung, ihre Leser anlässlich der Fußgängerzonen-Eröffnung zum Anstoßen eingeladen. Und viele Menschen aus Barsinghausen und der Umgebung nahmen diese Einladung gern an. So hatten die Servicekräfte hinter dem Tresen alle Hände voll zu tun, die treuen Leser mit kalten Getränken wie einem Glas Sekt oder Orangensaft sowie alternativ einer Tasse Kaffee zu versorgen. Und Regionalverlagsleiter Michael Gruber nutzte gemeinsam mit Redaktionsleiter Björn Franz die Gelegenheit, mit Gästen ins Gespräch zu kommen. Dabei hörten sie immer wieder viel Lob für die neu gestaltete Fußgängerzone, die bei den Barsinghäusern offenbar hervorragend ankommt. Und man merkte vielen Besuchern auch an, dass sie sich schon sehr auf das Stadtfest Ende August freuen. Der eine oder andere Leser nutze auch gleich die Gelegenheit, in der Geschäftsstelle eine Eintrittskarte oder ein Geschenk zu kaufen. Als kleine Erinnerung an einen tollen Tag.

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