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Erster Spielplatz ist verkauft

Barsinghausen Erster Spielplatz ist verkauft

Die Stadt hat die erste von sieben zur Bebauung vorgesehenen früheren Spielflächen verkauft. Für einen weiteren ehemaligen Spielplatz gebe es zudem einen ernsthaften Interessenten, teilte Baudirektor Tobias Fischer mit.

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Der frühere Spielplatz an der Glockenstraße ist wegen seiner geringen Größe von nur 346 Quadratmetern wohl vor allem als Stellfläche geeignet.

Quelle: Carsten Fricke

Barsinghausen. Ein Anwohner habe demnach die 340 Quadratmeter große bisherige Spielfläche an der Straße Umläufer in Kirchdorf erworben, um seinen Garten zu erweitern. Da sie damit eine Grünfläche bleibt, sei keine Bebauungsplanänderung erforderlich. Anders verhält es sich bei einer 325 Quadratmeter großen Fläche im Bereich der Goethestraße, auf der ein potenzieller Käufer private Parkplätze bauen möchte. „Der Interessent wartet nur darauf, dass die Bebauungsplanung abgeschlossen wird“, sagte Fischer.
Die Stadt hatte zugunsten der Haushaltskonsolidierung vor rund zwei Jahren acht Spielplätze und einen Bolzplatz im Stadtgebiet aufgegeben. Durch den Rückbau erwartet die Stadt Einsparungen in Höhe von 10 400 Euro pro Jahr. Für die seitdem weitgehend ungenutzten Flächen werden, sofern erforderlich, aktuell Bebauungspläne aufgestellt.
„Unser Ziel ist, die Planungen in diesem Jahr abzuschließen“, sagte Fischer. Das Spektrum für die mögliche Bebauung sei wegen der unterschiedlichen Größe der einstigen Spielplätze breit gefächert. Es reiche von Parkplätzen über kleinere Bauvorhaben wie Garagen bis zur Wohnbebauung. So sei der frühere Spielplatz an der Glockenstraße mit 346 Quadratmetern Fläche wohl vor allem als innenstadtnahe Stellfläche geeignet. „Aber auch dafür gibt es sicher Interessenten“, erläuterte er. Allerdings gebe es durchaus Restflächen, die schwierig zu vermarkten seien.
Ausgeschlossen sei in allen Fällen der Bau einer Unterkunft für Flüchtlinge. „Dadurch, dass die Flächen so klein sind und bestenfalls für ein Einfamilienhaus geeignet sind, kommen sie für eine Flüchtlingsunterkunft nicht in Frage“, betonte Fischer. Nach Abzug der Planungs- und Erschließungskosten rechnet die Stadt bei Verkauf aller Flächen mit einem Erlös von rund 700 000 Euro.

Von Carsten Fricke

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