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Abschied: Georg Robra verlässt Barsinghausen

Barsinghausen Abschied: Georg Robra verlässt Barsinghausen

Barsinghausen muss sich einen neuen Ersten Stadtrat suchen: Georg Robra verlässt die Stadt nach rund 20 Monaten und tritt am 1. Oktober die Stelle eines Ersten Beigeordneten in der ostwestfälischen Stadt Rheda-Wiedenbrück an. Ausschließlich private Gründe führen laut Robra zu diesem Wechsel.

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Georg Robra (rechts) verlässt die Stadt Barsinghausen zum 1. Oktober. Bürgermeister Marc Lahmann bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Ersten Stadtrat.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. "Künftig will ich wieder näher bei meinen beiden Kindern sein und meine Vaterrolle stärker annehmen", erläutert der scheidende Stadtrat seine Beweggründe. Beide Kinder, zehn und 17 Jahre alt, leben bei der Mutter in Bielefeld. Vom Rathaus in Rheda-Wiedenbrück bis nach Bielefeld benötige er weniger als 30 Minuten.

Die Entscheidung, Barsinghausen nach weniger als zwei Jahren wieder zu verlassen, sei ihm nicht leicht gefallen. "Hier hatte und habe ich viele tolle Begegnungen. Mir ist es wichtig, immer ein offenes Ohr zu haben und auf die Menschen zuzugehen. Barsinghausen und ich, wir passen ganz gut zusammen", betont Georg Robra, der zudem von einer stets vertrauensvollen Zusammenarbeit in der Verwaltungsleitung spricht: "Einen Dissens hat es zwischen uns nicht gegeben".

Innerhalb weniger Tage, nachdem er von einer Personalberatungsagentur auf den möglichen Stellenwechsel angesprochen worden sei, ging die Personalie über die Bühne. Montagabend entschied sich der Rat in Rheda-Wiedenbrück dafür, Georg Robra mit den Aufgaben des Ersten Beigeordneten (vergleichbar Erster Stadtrat) in der knapp 50 000 Einwohner großen Stadt zu betrauen.

Barsinghausens Bürgermeister Marc Lahmann erfuhr nach eigenen Angaben am Montag vergangener Woche von den konkreten Wechselabsichten seines allgemeinen Stellvertreters. "Den Weggang von Georg Robra bedauere ich sehr, aber ich respektiere den Schritt. Ihm geht es darum, Beruf und Vaterrolle miteinander zu vereinbaren", sagte Lahmann.

Ebenso wie Robra lobte auch der Bürgermeister die gute Zusammenarbeit in der Verwaltungsspitze. "Wir haben uns fachlich gut ergänzt. Vor allem in der Flüchtlingskrise hat Georg Robra gute Arbeit geleistet", betonte Lahmann.

Allerdings habe er auch immer damit gerechnet, dass Robra mit seinen Qualitäten irgendwann in eine größere Stadt wechselt. "Meine Hoffnung war aber auch schon, dass er länger bleibt und die Stadt nicht schon in diesem Herbst verlässt“, erklärte der Bürgermeister.

Von Frank Hermann

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