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Erstwähler stellen Jungpolitiker auf die Probe

Kirchdorf Erstwähler stellen Jungpolitiker auf die Probe

Junge Erstwähler stellen vier junge Ratskandidaten von SPD, CDU, Grünen und FDP auf den Prüfstand: Wenige Tage vor der Kommunalwahl hat das Hannah-Arendt-Gymnasium (HAG) am Dienstag eine Podiumsdiskussion in der Aula des Schulzentrums Am Spalterhals ausgerichtet.

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Auf dem Podium der politischen Diskussionsrunde: Marcel Sacha (von links, FDP), Luca Laages (HAG), Matthias Bohrßen (CDU), die Moderatoren Lukas Kirchner und Anais Tonn, Felix Miethe (SPD), Steffen Freitag (Grüne) und Seraphina Carls (HAG).

Quelle: Frank Hermann

Kirchdorf. Auf dem Podium saßen vier junge Bewerber um ein Ratsmandat, die jünger als 26 Jahre alt sind: Felix Miethe (SPD), Matthias Bohrßen (CDU), Steffen Freitag (Grüne) und Marcel Sacha (FDP) – alle vier Jungpolitiker haben vor einigen Jahren ihre Abiturprüfungen am HAG abgelegt.

Eingeladen waren zudem Jungpolitiker von den Wahllisten der AfB, der UWG sowie von der AfD. Allerdings haben diese Kandidaten nach Angaben von HAG-Schulleiterin Silvia Bethe ihre Teilnahme aus beruflichen Gründen abgesagt.

Bethe rief die wahlberechtigten Schüler des HAG und der Goetheschule-KGS im Publikum dazu auf, an der Kommunalwahl teilzunehmen. Voraussetzung für eine gute Wahl sei es, sich vorab über Themen und Personen der Parteien und Wählergruppen zu informieren.

Dazu wolle das Podium, moderiert von den HAG-Schülern Anais Tonn und Lukas Kirchner, beitragen. Zudem achteten die Jugendlichen Seraphina Carls und Luca Laages bei den Politiker-Statements auf die Einhaltung zeitlicher Vorgaben.

Alle Politikklassen und -kurse des HAG aus den Jahrgängen zehn bis zwölf hatten sich an der Vorbereitung dieser Podiumsdiskussion beteiligt – und vorab Themen sowie Fragen an die jungen Ratskandidaten vorbereitet. Dazu gehörten unter anderem die Infrastruktur und der Nahverkehr in Barsinghausen sowie Schulen, Bürgerbeteiligung, Finanzen und die Integration von Flüchtlingen.

Alle vier Jungpolitiker beteiligten sich mit sachlichen Beiträgen, stellten ihre persönlichen Politikschwerpunkte vor – und warben auf diese Weise bei den Jugendlichen für eine Teilnahme bei der Kommunalwahl am 11. September.

"So haben wir uns die Podiumsdiskussion gewünscht, zumal auch überraschend viele Fragen von den Schülern im Publikum kamen. Unser Ziel, die Schüler für eine Wahlbeteiligung zu motivieren, haben wir erreicht", erläuterte Moderatorin Anais Tonn.

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Von Frank Hermann

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