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Hilfe für Kovel bleibt eine zentrale Aufgabe

Barsinghausen Hilfe für Kovel bleibt eine zentrale Aufgabe

Der Verein für Städtepartnerschaften und europäische Kontakte ruft weiter zur Hilfe für die Menschen in der ukrainischen Partnerstadt Kovel auf. Koordinatorin Lilli Bischoff warb in der Jahresversammlung am Freitagabend eindringlich um Spenden – inbesondere für die Kinder.

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Vorsitzener Thorsten Franz gratuliert Petra Becker (links) und Gabriele Schwarzer zur Wiederwahl.

Quelle: Carsten Fricke

Bantorf. Der Konflikt im Osten der Ukraine habe das Land und die Lebenssituation der einfachen Leute um 20 Jahre zurückgeworfen, mahnte Bischoff. „Das merkt man natürlich auch an den Kindern“, sagte sie. Aktuell seien wieder ukrainische  Jungen und Mädchen in Barsinghausen zu Gast, für deren Abreise der Europaverein um Spenden bittet. „Wir brauchen vor allem Bettzeug und Kinderkleidung“, sagte Bischoff. Darüber hinaus unterstütze der Europaverein weiterhin ein Heim, das behinderte Kinder aufnimmt.

„Unsere Freunde in Kovel sind in besonderem Maße betroffen“, betonte auch Vorsitzender Thorsten Franz, der auf ein sehr intensives Vereinsjahr mit viel Arbeit und vielen Begegnungen sowie Besuchen bei den Stadtfesten der Partnerstädte zurückblickte. Neben der Ukraine-Krise habe auch die Flüchtlingskrise und das auch dadurch bedingte Erstarken nationalistischer und rechtspopulistischer Parteien viel verändert. „Für uns sind diese Ereignisse ein Grund mehr, an unsere Partnerstädte heranzutreten und zusammenzurücken“, sagte Franz.

Zusätzlich zu Besuchen bei Stadtfesten der Partnerstädte festigte der Europaverein die Kontakte am diesjährigen Himmelfahrtswochenende: Zu den Feiern zum 50-jährigen Bestehen der Partnerschaft mit Mont-Saint-Aignan und der 15-jährigen Partnerschaft mit Brzeg Dolny begrüßte der Verein allein 75 Besucher aus Frankreich. „Ich glaube, das könnte ein Rekord sein“, sagte Frankreich-Koordinator Tony O´Brien. Für nächstes Jahr sei ein Gegenbesuch in Frankreich geplant.

Schon am nächsten Wochenende startet eine Delegation zum Stadtfest der polnischen Partnerstadt Brzeg Dolny. Für den Spätsommer will der Verein zudem für seine Mitglieder erneut eine Wanderung im Barsinghäuser Stadtgebiet anbieten. Eine Deisterwanderung im Herbst 2015 hatte großen Zuspruch gefunden.

Einstimmig bestätigten die Mitglieder Petra Becker als Koordinatorin für die Partnerschaft mit Wurzen sowie Gabriele Schwarzer als Koordinatorin für die Partnerschaft mit Brzeg Dolny. Für das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden fand sich dagegen erneut kein Bewerber.

Von Carsten Fricke

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