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FZB steht vor einer ungewissen Zukunft

Barsinghausen FZB steht vor einer ungewissen Zukunft

Für das Freiwilligen-Zentrum Barsinghausen (FZB) bleibt die Zukunft über den 31. Dezember 2015 hinaus weiterhin ungewiss. Die Suche nach einem neuen Standort und nach neuen Kooperationspartnern für das Zentrum hat laut FZB-Sprecher Hartmut Jamm bislang noch keine konkreten Ergebnisse gebracht.

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SPD-Mitglieder besuchen das Freiwilligenzentrum.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. „Wir stehen ständig im Kontakt mit dem Ersten Stadtrat Georg Robra, der sich sehr um eine Lösung bemüht. Bislang jedoch ohne Erfolg“, erläuterte Jamm am Donnerstag bei einem Besuch von SPD-Politikern im Freiwilligen-Zentrum. Spätestens zum 31. Dezember dieses Jahres muss das FZB seine Räume im Barsinghäuser Bahnhof räumen, weil der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) als Hausherr das Mietverhältnis mit der Einrichtung wegen Eigenbedarfs gekündigt hat. Der ASB-Kreisverband will dort ein Ausbildungszentrum für die Altenpflege einrichten.

Zudem ziehen sich die Samariter aus der Trägerschaft für das FZB zurück. „Als zweiter Träger nimmt die Stadt Barsinghausen ihre Verantwortung für das Freiwilligen-Zentrum sehr ernst. Aber eine greifbare Perspektive zeichnet sich trotz aller Bemühungen für uns noch nicht ab“, betonte Jamm bei dem Arbeitsbesuch der Sozialdemokraten.

Zu den wesentlichen Kriterien, die ein neuer FZB-Standort erfüllen muss, gehört eine möglichst zentrale Lage mit guter Erreichbarkeit. Notfalls müsse das Freiwilligen-Zentrum zunächst auch eine Übergangslösung akzeptieren, damit der Beratungs- und Vermittlungsservice für ehrenamtliche Arbeit erhalten bleibt, meinte Jamm. „Mittlerweile wird die Zeit bis zum Jahresende aber immer knapper“, gab der Sprecher zu bedenken. Immerhin habe die inhaltliche Arbeit bisher nicht unter der ungeklärten Zukunft des FZB gelitten. Im Gegenteil: Zuletzt sind laut Jamm sogar mehr Anfragen von Interessenten gekommen, als zuvor.

Paten erhalten 2000 Euro

Die Ausbildungspaten des Freiwilligen-Zentrums Barsinghausen haben vom Bekleidungsunternehmen C&A eine Spende in Höhe von 2000 Euro erhalten. „Es ist für uns wichtig, Jugendliche zu unterstützen“, begründete Filialleiterin Pia Brockmann die Entscheidung der Firma zugunsten der derzeit 14 Ehrenamtlichen, die mit Schülern unter anderem üben, Bewerbungen zu schreiben, und sie auf Vorstellungsgespräche vorbereiten. „Wir können die 2000 Euro gut gebrauchen“, sagte Ausbildungspatin Monika Struß. „Als erstes werden wir uns einen Drucker kaufen“, kündigte sie an. „Ich finde es lobenswert, dass sich ein überörtliches Unternehmen örtlich engagiert“, sagte Bürgermeister Marc Lahmann, der C&A die Ausbildungspaten empfohlen hatte. fri

Frank Hermann

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