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Fabisch legt Vorsitz im Sportring nieder

Barsinghausen Fabisch legt Vorsitz im Sportring nieder

Horst Fabisch ist am Sonntag als Vorsitzender des Sportrings Barsinghausen zurückgetreten. Interimsvorsitzender bis zur außerordentlichen Mitgliederversammlung am Freitag, 27. Mai, ist nun Stellvertreter Georg Olfermann. Dies ist mit Hans-Heinrich Rohde, ebenfalls Stellvertreter, abgestimmt.

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Barsinghäuser Vereinsvorsitzende haben Horst Fabisch aufgefordert, als Vorsitzender des Sportrings zurückzutreten (von links): Jürgen Wien, Karl-Heinz Neddermeier, Wolf-Kersten Baumann, Georg Olfermann, Karl Heinz Tiemann und Hartmut Meyer. Nicht im Bild ist Hardy Thürnau.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Horst Fabisch hat seinen Rücktritt am Sonntag um 9 Uhr per E-Mail an Olfermann mitgeteilt. Olfermann, zudem Vorsitzender des TSV Goltern, hatte eine Stunde zuvor gemeinsam mit Vorsitzenden anderer Vereine Fabisch den Rücktritt empfohlen.

Sie hätten mit Sorge von der drohenden Insolvenz des TSV Kirchdorf Kenntnis genommen. Dies Verfahren beanspruche Zeit und einen kühlen Kopf. Die Barsinghäuser Sportlandschaft schaue aber nicht nur besorgt auf den TSV Kirchdorf, sondern auch auf das Erscheinungsbild des Sportrings. „Im Sinne aller Beteiligten – dem TSV Kirchdorf und seinen Sportlern, dem Sportring Barsinghausen und den Mitgliedsvereinen, und letztlich Ihrer Person – sollten Sie den Rücktritt als Sportringvorsitzender in Erwägung ziehen, um auch den Neuanfang in der Organisation nicht zu gefährden“, heißt es in der E-Mail an Fabisch.

Die ist unterzeichnet von Wolf-Kersten Baumann (TSV Egestorf), Georg Olfermann (TSV Goltern), Karl-Heinz Neddermeier (SCB), Jürgen Wien (BTV), Hardy Thürnau (TC Rot-Weiß) und Hartmut Meier (Schützenverein von Nord Goltern). Sie wird mitgetragen von Karl Heinz Tiemann vom Vorstandsteam des TSV Egestorf.

Fabsich antwortete: „Meinen Vorsitz lege ich nieder.“ Er könne den Aufgaben im Sportring derzeit nicht gerecht werden. Er erinnerte daran, dass er bereits angekündigt hatte, bei der nächsten Vollversammlung nicht erneut zu kandidieren. Die Bewältigung der dringend anstehen strukturellen Veränderungen im TSV Kirchdorf sei nicht einfach gegen „starke Beharrungskräfte von ewig Gestrigen im Vorstand, gegen Besserwisser, Gerüchteverbreiter und Wühler im Untergrund“.

Die Vorsitzenden der genannten Vereine haben am Sonntagabend kurzfristig eine Pressekonferenz in Egestorf einberufen. Es gelte nun, dem Sportring eine neue Struktur zu geben. Gedacht ist an die Gründung eines eingetragenen Vereins. Bislang ist die Organisation lediglich eine Interessenvertretung.

„Es wäre schade, wenn ein Traditionsverein wie der TSV Kirchdorf aufgelöst werden würde“, sagte Olfermann. Mit Neddermeier war er sich jedoch einig, dass sich Politik und Verwaltung aus der Sache heraushalten sollten. Sie sollten zwar helfen, es dürften jedoch keine großen Summen fließen. Das würde zu Lasten der anderen Sportvereine gehen. Der TSV Kirchdorf müsse seine Probleme selbst lösen.

Ein möglicher Nachfolger für Fabisch wurde am Abend nicht genannt. Es stünden jedoch einige Namen im Raum. „Wir werden nicht unvorbereitet in die außerordentliche Mitgliederversammlung gehen“, versicherte Olfermann. Die Arbeitsgruppen hätten hervorragende Arbeit geleistet, um den Sportring auf den richtigen Weg zu bringen.

Von Jörg Rocktäschel

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