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Fabisch stellt Strafantrag gegen sich selbst

Kirchdorf Fabisch stellt Strafantrag gegen sich selbst

Eine gründliche Aufklärung aller Vorfälle innerhalb des hoch verschuldeten TSV Kirchdorf will dessen zurückgetretener Vorsitzender Horst Fabisch herbeizuführen. Zu diesem Zweck wird er bei der Staatsanwaltschaft Hannover Strafantrag gegen sich selbst stellen. Das teilte Fabsich am Montag mit.

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Der ehemalige TSV-Kirchdorf-Vorsitzende Horst Fabisch will sich gegen die Vorwürfe aus dem Verein wehren.

Quelle: Rocktäschel

Kirchdorf. Anlass ist für Fabisch die Jahresversammlung des TSV Kirchdorf am vergangenen Freitag. Diese sei für ihn eine schockierende Erfahrung gewesen. „Offensichtlich hat man sich darauf verständigt, mich zum alleinigen Sündenbock für die finanzielle Krise des Vereins zu machen“, sagt er.

Seiner Ansicht nach haben seine Kritiker nichts Konkretes gegen ihn in der Hand. Daher beschränke man sich auf diffuse und haltlose Vorwürfe. So werde verschwiegen, dass er schon seit Jahren wiederholt darauf hingewiesen habe, dass die weitere Anmietung der Börke-Halle den finanziellen Rahmen des Vereins sprenge. Seine Bedenken seien jedoch vom geschäftsführenden und vom erweiterten Vorstand regelmäßig in den Wind geschlagen worden.

Er habe erwartet, dass ihm nach 22 Jahren als Vorsitzender sowie zwei Jahren als Kassenwart auf der Versammlung die Möglichkeit zu einer angemessenen Stellungnahme einräumt werde. „Das wurde mir jedoch verweigert. Stattdessen ist ein Antrag gestellt worden, ein Strafverfahren gegen mich einzuleiten. Dieses Ansinnen ist von der Versammlung zwar abgelehnt worden, aber aus meiner Sicht nicht in sehr überzeugender Manier“, betont Fabisch.

Nun sei der Zeitpunkt gekommen, sich vor weiteren Beschädigungen seines Rufes zu schützen. Das wolle er mit dem Strafantrag gegen ich selbst erreichen. Im Rahmen der staatsanwaltlichen Ermittlungen werde auch aufzuklären sein, ob eine fortgesetzte Insolvenzverschleppung gegeben ist und ob eventuell Gläubigerbenachteiligungen erfolgt sind, meint Fabisch.

Seiner Ansicht nach ist in der Hauptversammlung deutlich geworden, dass der Verein weiterhin mehr ausgibt, als er einnimmt, ohne dass entsprechende Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. So würden in der Börke-Halle auch in diesem Jahr unnötige Kosten für Heizung, Strom, Wasser in fünfstelliger Höhe verursacht, die für den Betrieb des Vereins nicht nötig sind, da im Sportheim die Räumlichkeiten frei sind.

Fabisch bezweifelt zudem, dass der nun beschlossene Sonderbetrag rechtswidrig ist. Die Satzung siehe solche Sonderzahlungen nicht vor, hätte zuvor geändert werden müssen.

Von Jörg Rocktäschel

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