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Falkenkeller wird endgültig geschlossen

Barsinghausen Falkenkeller wird endgültig geschlossen

Der schon seit Monaten verwaiste unabhängige Jugendtreffpunkt Falkenkeller im Tiefgeschoss der Wilhelm-Stedler-Schule wird endgültig geschlossen. Die Stadt Barsinghausen und der Bezirksverband der Falken als offizieller Träger des Jugendcafés haben sich darauf verständigt, das Projekt zu beenden.

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Der Barsinghäuser Falkenkeller wird endgültig geschlossen.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Erster Stadtrat Georg Robra verkündete das Aus für den Falkenkeller am Dienstagabend in der Sitzung des Sozialausschusses. Überraschend kam das Ende der Einrichtung nicht mehr: Stadtverwaltung und Falken hatten schon im Winter angekündigt, den Fortbestand des Falkenkellers prüfen zu wollen, weil der Treffpunkt nicht mehr genutzt wurde.

Damit wird nun sang- und klanglos ein Projekt zu Grabe getragen, das in den vergangenen Jahren auch politisch immer wieder für Streit gesorgt hatte. SPD und Grüne hatten das überwiegend von linken Jugendlichen besuchte Jugendcafé stets verteidigt, während die CDU der Einrichtung immer kritisch gegenüberstand. Mehrfach hatte es rund um den Falkenkeller sogar gewalttätige Auseinandersetzungen gegeben, weil die Einrichtung und deren Besucher Angriffsziel jugendlicher Rechtsextremisten war.

In den letzten zwei Jahren war es ruhig geworden um den Falkenkeller. Regelmäßige Gruppentreffen oder gar Konzerte gab es nicht mehr. Die meisten früheren Nutzer seien offenbar aus  Barsinghausen weggezogen, vermuten die Falken und die Stadtverwaltung.

"Wie die Räume künftig genutzt werden, ist unklar", sagte Robra. Es gebe "großen Sanierungsbedarf". Schon vor Monaten hatte die Verwaltung über Schimmelprobleme und eine defekte Heizung berichtet.

Von Andreas Kannegießer

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