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Familienhebamme Sindy Safarik berät kostenlos

Barsinghausen Familienhebamme Sindy Safarik berät kostenlos

Was ist während der Schwangerschaft zu beachten? Verhält man sich als Elternteil richtig? Wo gibt es freie Krippenplätze? Mit dem Schwangersein und auch nach der Geburt kommen viele Fragen auf. Für alle Ratsuchenden gibt es nun die kostenfreie Sprechstunde der Familienhebamme Sindy Safarik.

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Sindy Safarik bietet als Familienhebamme jetzt kostenlose Sprechstunden an.

Quelle: Malecha

Barsinghausen. Dass sie Hebamme werden wollte, war für Sindy Safarik eigentlich schon immer klar, sagt die junge Frau mit dem blonden Zopf. „Schon in der Schulzeit habe ich meine Praktika im Kreißsaal und der Entbindungsstation gemacht“, sagt die 35-Jährige. Nach der Schule folgte ein halbjähriges Praktikum bei einer Hebamme und dann direkt die Ausbildung. „Ich wollte nie etwas anderes werden“, sagt Safarik. Mittlerweile arbeitet sie seit 14 Jahren als Hebamme, seit einiger Zeit auch als Familienhebamme – also als Hebamme mit Zusatzausbildung, die es ihr erlaubt, Mütter und Familien zu unterstützen, die ausgiebiger oder länger Hilfe brauchen.

Denn im Gegensatz zu „normalen“ Hebammen, die die Familien bis zur achten Lebenswoche des Kindes intensiv unterstützen, kann die Familienhebamme bis zum ersten Geburtstag des Kindes Hilfe bieten. Ein Kind verändert das Leben junger Mütter und Väter von Grund auf: „Es gibt einen Berg von Informationen, jeder hat irgendwelche Fragen“, sagt Safarik. Ihre Aufgabe sei es, Fragen zu klären, noch bevor Probleme entstehen. Dabei ist es völlig gleich, ob es Fragen zum Verlauf der Schwangerschaft und der Geburt, zur Versorgung und Entwicklung des Babys oder zu schwierigen familiären und finanziellen Situationen sind, sagt Safarik.

Die Sprechstunde ist ein Angebot der Region Hannover in Kooperation mit dem Jobcenter Barsinghausen. Die Sprechstunde, die die Region gemeinsam mit dem Jobcenter anbietet, ist kostenfrei – und kann auch komplett anonym gehalten werden, wie Safarik betont. Sie richte sich an jeden, der Beratung sucht. Doch noch sei die Hemmschwelle hoch. „Zum einen, weil viele Befürchten, sie müssten irgendetwas vorweisen, zum anderen, weil einige auch den Besuch des Jobcenters scheuen.“ Doch die Daten würden an niemanden weitergegeben, man müsse nichts vorzeigen, brauche keine Anmeldung und müsse sich nicht vor Kosten fürchten. „Wir bieten jedem die Möglichkeit, seine Fragen loszuwerden und Hilfe zu bekommen.“ Wer merkt, dass er eine intensivere Betreuung braucht, kann mit Safarik auch über die Möglichkeit von Hausbesuchen sprechen. Diese Leistung wird dann von der zuständigen Stelle übernommen.

Jeden ersten Montag im Monat, von 10 bis 12 Uhr, berät die Familienhebamme im Jobcenter Barsinghausen, Berliner Straße 11, Raum 217 alle werdenden Eltern und Eltern mit Kindern bis zu einem Jahr. Der nächste Termin ist am 2. Oktober.

Von Lisa Malecha

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