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Brandstiftung: Feuer zerstört VSV-Tennisheim

Hohenbostel Brandstiftung: Feuer zerstört VSV-Tennisheim

Das Clubhaus der Tennissparte des Volkssportvereins (VSV) Hohenbostel ist am späten Sonntagabend bei einem Feuer nahezu vollständig zerstört worden. Ein Großaufgebot der Feuerwehr löschte die Flammen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Brandstiftung.

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Feuerwehrleute löschen den Brand am VSV-Tennisheim.

Quelle: Uwe Dillenberg

Hohenbostel. Das Feuer war gegen 21.45 Uhr auf dem Sportgelände an der Heerstraße ausgebrochen. Beim Eintreffen der Feuerwehren aus Hohenbostel, Winninghausen, Wichtringhausen, Bantorf und Barsinghausen hatten die Flammen schon nahezu die gesamte in Holzbauweise erstellte Unterkunft erfasst. Fünf Trupps mit Atemschutzgeräten bekämpften den Brand und stellten die Zuleitung von einem Flüssiggastank zu dem Gebäude ab. Um 22.25 Uhr war das Feuer unter Kontrolle. 92 Feuerwehrleute und Sanitäter eines Rettungswagens des ASB waren mit zwölf Fahrzeugen im Einsatz.

Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes gehen nach ersten Untersuchungen von Brandstiftung aus. Allerdings komme auch Fahrlässigkeit in Betracht, teilte die Polizei am Montagnachmittag mit. Die Ermittler schätzen den Schaden auf rund 80.000 Euro.

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Das gesamte Ausmaß des Schadens an dem 29 Jahre alten Gebäude wurde am Tag nach dem Brand deutlich: Vom offenen Unterstand auf der Ostseite, dem angrenzenden Vorraum mit Kühlschrank, der dahinter liegenden Küche und einem Raum für Trainingsmaterial der Tennisspieler sind nur verkohlte Reste übrig. Lediglich im 2006 angebauten Sanitärbereich auf der Westseite scheinen das Dach und Inventar auf den ersten Blick weitgehend unbeschädigt zu sein. Die Räume sind jedoch von schwarzem Ruß bedeckt.

„Das ist schon ein Schock“, sagte Anwohnerin und VSV-Mitglied Carmen Ronschke, während sie sich den Schaden gemeinsam mit ihrer Tochter Alina (8) ansah. Ähnlich fielen die Reaktionen im VSV-Vorstand aus. „Es ist sehr traurig und schade, denn wir haben viel Zeit und Mühe in unsere Tennishütte investiert“, sagte Spartenleiterin Doris Kristen. „Der erste Teil ist komplett zerstört, da ist überhaupt nichts mehr zu retten“, bedauerte sie. Für den Sanitärtrakt habe sie noch Hoffnung. „Aber ob der Anbau stehen bleiben kann, ist noch offen, da müssen wir erst einmal mit den Sachverständigen sprechen“, betonte sie.

Noch beim sogenannten Anspielen am 23. April hätten viele Mitglieder das Tennisheim genutzt. „Nun ist das erst mal vorbei“, bedauerte Kristen. Das Clubhaus habe für die Sparte eine große Rolle gespielt. „Beim Tennis ist es ein sehr wichtiger Teil, dass man sich nach dem Spiel auch mit Gästen gegnerischer Vereine zusammensetzt“, erläuterte die Spartenleiterin. Über das weitere Vorgehen werde sie am Abend mit dem VSV-Vorstand beraten.

Von Carsten Fricke

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